15 Updates

Update-Info: v.Soft 3.2026 Cirrina

Hier finden Sie alle neuen Funktionen, Schnittstellen und Anpassungen der aktuellen Version von v.Soft Cirrina 2026.

Inhalt

1. Management & Controlling

Neue Widgets im Management-Cockpit: Rechnungserfassung

Ab sofort stehen im Management-Cockpit zwei neue Widgets zur Verfügung:

-Rechnungserfassung
-Rechnungserfassung (Meter)

Diese Widgets werten die noch offenen Rechnungen in der Maske Rechnungserfassung (Verkauf) aus.
Angezeigt werden dabei der Netto- und Bruttoumsatz sowie die Anzahl offener Rechnungen.
Die Widgets bieten eine übersichtliche Darstellung und unterstützen Sie bei der schnellen Einschätzung offener Verkaufsrechnungen.

 

 

2. Einkauf

Flexible Steuerung von Baugruppen in automatischen Stücklisten Unterscheidung selbst produziert oder fremdbezogen

Ab sofort kannst du in v.Soft je Baugruppe individuell entscheiden, ob sie selbst produziert oder fremdbezogen  werden soll – direkt in der automatischen Stückliste.Dazu wurde unter Stücklisten das neue globale Setting „Automatische Stücklisten einkaufbar“ eingeführt.
Ist dieses aktiv, können automatische Stücklisten analog zu manuellen auch im Einkauf verwendet und bei Lieferung ins Lager gebucht werden.
In allen Verkaufsbelegen (Angebot, Auftrag, Rechnung, Gutschrift) in der Stücklistenbearbeitung gibt es den Haken „Externe Stückliste“ je Position sichtbar und bearbeitbar.

Damit kannst du steuern, ob eine Baugruppe produziert oder als kompletter Artikel über Lager/Fremdfertigung und als Einzelartikel behandelt wird.
Diese Komponenten werden farblich lila markiert (wenn Markierung eingeschaltet) und bei Lagerbewegungen sowie Produktion nicht berücksichtigt.
Die Logik gilt auch für archivierte Stücklisten – für eine vollständige Nachverfolgbarkeit.
Reservierte Mengen und die Artikelverfügbarkeit im Auftrag wurden entsprechend angepasst: Baugruppen mit deaktiviertem Flag werden nicht mehr aufgelöst, sondern als Einzelartikel behandelt

P110; P120; P140; P220

 

 

3. Lager & Logistik

Optimierte Löschprüfung im Artikelstamm: Artikel auf Artikelstatus „inaktiv“ setzen

Ein Artikel darf nicht auf inaktiv gesetzt werden, wenn kein Lagerbestand vorhanden ist.
Er kann auf inaktiv gesetzt werden, es folgt ein Hinweis sofern der Artikel in Inventar-Bestandteilen, Komplementär-Artikeln oder der Anlagen-Konfiguration verwendet wird.

 

4. Verkauf & Marketing

 

Neues Notizfeld in VK-Belegen verfügbar

Ab sofort steht in den VK-Belegen (Deal, Angebot, Auftrag, Rechnung, Gutschrift sowie den zugehörigen Archiv-Belegen) ein neues Notizfeld zur Verfügung.

Über Aktionen → Notiz bearbeiten kann der Inhalt angelegt oder geändert werden. Falls eine Notiz vorhanden ist, wird sie zusätzlich im Info-Tab angezeigt und kann dort ebenfalls bearbeitet werden. Die ersten Zeilen erscheinen direkt in der Übersicht.
Das Notizfeld ist ein Freitextfeld für interne Hinweise. Es wird nicht durchsucht und nicht auf Belegen angedruckt.

Beim Wandeln eines Belegs (z. B. Angebot → Auftrag) wird die Notiz automatisch in den neuen Beleg übernommen. Ebenso wird beim Erzeugen von Tickets aus einem Auftrag die Notiz in den internen Kommentar des Tickets übertragen – unabhängig davon, ob ein Ticket pro Auftrag oder pro Position erstellt wird.
Die Bearbeitung des Notizfeldes ist möglich, sobald der Benutzer das Bearbeiten-Recht in der jeweiligen Maske besitzt.

P110; P120; P140

 

Schnellkalkulation aus Angeboten

Ab sofort besteht die Möglichkeit, in den Angeboten eine neue Funktion „Schnellkalkulation“ zur Verfügung.
Sie ermöglicht eine schnelle Kalkulation, ohne dass der Benutzer eine Kalkulation manuell öffnen oder bearbeiten muss.

Ablauf der Schnellkalkulation:
Der Benutzer wählt eine Kalkulations-Konfiguration aus. Im Hintergrund wird automatisch eine Kalkulation erzeugt.
Das Angebot wird neu kalkuliert.Die Preise werden direkt ins Angebot übernommen.
Die erstellte Kalkulation wird automatisch archiviert.
Diese Funktion vereinfacht und beschleunigt die Angebotskalkulation erheblich.

P110

Angebot, Auftrag und Rechnung: Lieferadresse bei Auswahl einer Anlage vereinheitlicht

Wir haben die Übernahme der Kundendaten in der Lieferadresse wurde bei der Auswahl einer Anlage vereinheitlicht.

Adresse wird nun in Angebot, Auftrag und Rechnung wie folgt übergeben:
Name2 = Kundenname aus der Anlage
Name3 = Standort aus der Anlage
Adresse, Land, PLZ und Stadt werden ebenfalls aus der Anlage übernommen.

P110; P120; P140

 

Bewertung von Stücklisten

Künftig lässt sich systemweit konfigurieren, ob für neu hinzugefügte Positionen in Stücklisten der kalkulierte oder der durchschnittliche EK-Preis verwendet wird.
Dazu wird unter Globale Einstellungen > Lager & Logistik > Artikel > Stückliste das neue Setting „EK-Preisvorschlag“ eingeführt – mit den Optionen „Durchschn. EK-Preis“ und „Kalk. EK-Preis“.

Die Einstellung greift für neu hinzugefügte Positionen der Stückliste.
Zudem wird die Spaltenbezeichnung in der Maske Stücklistenkomponenten „durchschn. EK“ in den Stücklistenmasken in „EK-Preis“ geändert.

P110; P120;P130;P140;P160

 

 

Flexible Steuerung von Baugruppen in automatischen Stücklisten Unterscheidung selbst produziert oder fremdbezogen

Ab sofort kannst du in v.Soft je Baugruppe individuell entscheiden, ob sie selbst produziert oder fremdbezogen werden soll – direkt in der automatischen Stückliste.
Dazu wurde unter Stücklisten das neue globale Setting „Automatische Stücklisten einkaufbar“ eingeführt.
Ist dieses aktiv, können automatische Stücklisten analog zu manuellen auch im Einkauf verwendet und bei Lieferung ins Lager gebucht werden.
In allen Verkaufsbelegen (Angebot, Auftrag, Rechnung, Gutschrift) in der Stücklistenbearbeitung gibt es den Haken „Externe Stückliste“ je Position sichtbar und bearbeitbar.
Damit kannst du steuern, ob eine Baugruppe produziert oder als kompletter Artikel über Lager/Fremdfertigung und als Einzelartikel behandelt wird.

Diese Komponenten werden farblich lila markiert (wenn Markierung eingeschaltet) und bei Lagerbewegungen sowie Produktion nicht berücksichtigt.
Die Logik gilt auch für archivierte Stücklisten – für eine vollständige Nachverfolgbarkeit.
Reservierte Mengen und die Artikelverfügbarkeit im Auftrag wurden entsprechend angepasst: Baugruppen mit deaktiviertem Haken werden nicht mehr aufgelöst, sondern als Einzelartikel behandelt

P110; P120; P140

Plantafel – Ressourcen unten einblenden

Ab sofort werden in der Plantafel die jeweiligen Ressourcen direkt unter den Technikern angezeigt.
Damit erhältst du eine bessere Übersicht über die Verfügbarkeit und kannst deine Einsätze noch einfacher planen.

 

Service-Kommissionierung im Auftrag

Ab sofort steht in der v.Soft im Auftrag eine neue Funktion „Lagerort / Lagerplatz aktualisieren“ in den Aufträgen unter Aktionen zur Verfügung.

Die Funktion weist automatisch den Lagerort bzw. Lagerplatz zu, auf dem aktueller Bestand vorhanden ist.
Sie kann für den gesamten Auftrag oder nur für markierte Positionen ausgeführt werden.
Reicht der Bestand an einem Platz nicht aus, wird die Position automatisch auf mehrere (Unter-)Positionen aufgeteilt (Split).
Dabei werden Lagerplätze nach verfügbarem Bestand sortiert, um Splits möglichst zu vermeiden.
Es werden ausschließlich die aktuellen Bestände berücksichtigt – Reservierungen oder andere Prüfungen erfolgen nicht.

Empfohlener Ablauf für eine Service-Kommissionierung:
Lagerorte / -plätze automatisch setzen lassen.
Packliste drucken.

Ware aus dem Lager holen und via v.App MDE in die Auftragskiste umbuchen.
Lagerort / -plätze auf die Auftragskiste ändern, damit bei der Lieferung korrekt von der Auftragskiste abgebucht wird.
Damit wird die Service-Kommissionierung künftig einfacher und effizienter unterstützt.

P120

 

Vorab-Entgeltpflege bei wiederkehrenden Rechnungen

Ab sofort kannst du in den Wiederkehrenden Rechnungen die Entgeltpflege gezielt vor pflegen und steuern.
Jede Rechnungsposition verfügt nun über ein neues Ja/Nein-Feld „Entgeltpflege“, das bei neu angelegten Positionen standardmäßig aktiviert ist.
Nur aktivierte Positionen werden bei zukünftigen Entgelterhöhungen berücksichtigt, sodass du genau festlegen kannst, welche Positionen angepasst werden sollen.

Die Entgeltpflege-Maske erreichst du wie gewohnt über die Wiederkehrenden Rechnungen oder direkt im Hauptmenü unter VERKAUF & MARKETING / Tools / Entgeltpflege.
Dort kannst du über „Neue Entgelterhöhung erzeugen“ Vorschläge erstellen, Positionen prüfen, anpassen oder löschen.
Du legst Gültigkeitsdatum, Erhöhung in Prozent oder Betrag sowie Rundungsregeln fest.Zusätzlich kannst du über ein Info-Feld Hinweise oder Kommentare eintragen.

Über den neuen Druck-Button lassen sich das Kundenanschreiben zur Preisanpassung direkt drucken, per PDF exportieren oder per E-Mail versenden.
Nach Freigabe über „Entgelte übernehmen“ werden die neuen Entgelte offiziell aktiviert.
Bei der künftigen Buchung von Wiederkehrenden Rechnungen prüft v.Soft automatisch vorher, ob ein neues Entgelt gilt, und wendet es bei der Rechnungserstellung an.
Die Druck Vorschau für Wiederkehrende Rechnungen wurde um die Prüfung und Anzeige zukünftiger Entgeltänderungen ergänzt.
Die Entgelt-Historie in den Wiederkehrenden Rechnungen zeigen vergangene und geplante Anpassungen an, die zukünftigen kannst du bei Bedarf auch löschen.

P150

 

Kalkulation für Kunden mit Kundenstatus Potential ermöglichen

Ab sofort besteht in der Kalkulation die Möglichkeit, auch Potentiale auszuwählen, um noch flexibler arbeiten zu können.

Zusätzlich wurde in den Verkaufsmasken bei der Neuanlage eine Option ergänzt: Wenn diese aktiviert ist, können nun auch Kunden mit dem KundenstatusPotential“ ausgewählt werden.

 

Erweiterte Verteilung von Personalkosten im Kalkulationsmodul

Du kannst ab sofort in der Kalkulation die Personalkosten jeder Zeile die neuen Haken „Kosten verteilen“ nutzen.

Sobald du diesen aktivierst, lässt sich in dieser Zeile keine Angebotsposition mehr auswählen – eine vorhandene Auswahl wird entfernt.
Die Zeile wird farbig hervorgehoben, damit du direkt erkennst, dass diese Kosten keiner einzelnen Angebotsposition zugeordnet sind.
Für alle Zeilen mit aktivierter Checkbox werden „Kosten gesamt“ und „Stunden gesamt“ automatisch prozentual auf alle Angebotspositionen verteilt, die weder Textpositionen sind noch als optional markiert wurden.
So kannst du insbesondere Fahrt- und Reisekosten bequem über das gesamte Angebot verteilen, ohne jede Kostenart einzeln ausweisen zu müssen.
Ergänzende Hinweise:

  • Es werden nur die aktuell vorhandenen Angebotspositionen berücksichtigt. Neue Positionen nach der Verteilung fließen erst ein, wenn du „Kalkulation neu berechnen“ ausführst.
  • Entfernst du die Checkbox wieder, wird die Verteilung zurückgenommen.
  • Die Verteilung wirkt ausschließlich auf der Angebotsseite – Projektbudgets bleiben unverändert.
  • Die Schnellkalkulation bleibt unberührt; du kannst jedoch nachträglich noch Fahrt- und Reisekosten in archivierten Kalkulationen ergänzen und ins Angebot übernehmen.

Überweisungsinformationen (Zahlschein) mit QR-Code auf Rechnungen

Wir haben die aus v.Soft erzeugten Rechnungen so erweitert, dass du dort nun optional Überweisungsinformationen und einen QR-Code zur schnelleren Bezahlung andrucken lassen kannst.

Ob Überweisungsinformationen angedruckt werden, kannst du für jede Zahlungsbedingung einzeln steuern – dort kannst du auch auswählen, welches deiner Bankkonten als Empfänger-Konto angedruckt werden soll. Die Überweisungsinformationen enthalten den Empfänger, deine Bankverbindung (IBAN/BIC), der zu zahlende Betrag und die Zahlungs-Referenznummer (Für den Verwendungszeck).  Je nach verwendeten Bankkonto wird ein unterschiedlicher Zahlschein und QR-Code erzeugt:

– Bei Bankkonten in Euro wird ein EPC-QR Code (Girocode) und eine ISO 11649 Zahlungsreferenz erzeugt
– Bei Bankkonten in Schweizer Franken wird eine QR-Rechnung nach Swiss Payment Standard erzeugt, je nach IBAN-Format ebenfalls eine ISO 11649 Referenz oder eine QR-Referenz

Mit den Überweisungsinformationen und dem QR-Code für die Überweisung via App/Fotoüberweisung erleichterst du deinen Kunden das Bezahlen Ihrer Rechnungen und hast die Rechnungssumme schneller auf deinem Bankkonto

P140

Konfigurierbare Übernahme der Anlagenadresse in die Lieferadresse

In v.Soft kannst du ab sofort festlegen, welche Inhalte der Anlagenadresse in die Lieferadresse deiner VK-Belege übernommen werden, wenn du den Button „Lieferadresse übernehmen“ klickst.

Unter Konfiguration > Grundeinstellungen > Globale Einstellungen > Service & Werkstatt > Anlage > Übernahme Lieferadresse (VK-Belege)

bestimmst du für Zeilen Zeile 1 Nachname / Firma und Zeile2 Zusatzname einzeln, welche Felder aus der Anlage genutzt werden

– z. B. Name, Standplatz, Nummer, Zusatzfeld1 oder Zusatzfeld2.

Auch Modell steht für Zeile Zusatzname zur Verfügung.
Bei Auswahl mehrerer Felder ergänzt v.Soft automatisch ein Trennzeichen dieses kannst du auch einstellen, wobei maximal zwei Felder sinnvoll sind. (max.100 Zeichen möglich)

Der aktuelle Standard:
Zeile 1 Nachname / Firma: Name
Zeile2 Zusatzname: Standplatz

P120

 

zusätzliche Spalte „Inbetriebnahmezeit“ für Angebote und Aufträge (dient zur Kalkulation)

In v.Soft führen wir eine neue „Inbetriebnahme-Zeit“ für Artikel ein.Neben der bekannten Montage-Zeit kannst du künftig auch die Minuten für die Inbetriebnahme direkt im Artikel hinterlegen unter
VERKAUF & MARKETING / Artikel / Tab Eigenschaften / Sonderzeichen

Dadurch wird es möglich, für die Inbetriebnahme der Komponenten mit einem anderen Stundensatz zu berechnen,
da hier meinst ein erfahrener Techniker erforderlich ist.
Diese Zeiten können mit einem anderen Stundensatz als die reine Montage berechnet werden.In Angeboten und Aufträgen erhältst du dazu eine zusätzliche Spalte für die Inbetriebnahme-Zeit.
Beim Hinzufügen eines Artikels oder beim Anpassen der Menge errechnet v.Soft automatisch die Gesamt-Inbetriebnahmezeit sowie – gemeinsam mit der Montage-Zeit – das Stundenbudget.

Wir passen außerdem die Kalkulations-Konfigurationen an:
Du kannst nun definieren, welcher Personalkosten-Satz standardmäßig für Montage- und Installationszeiten genutzt werden soll.

Die Kalkulation selbst wird erweitert:
Beim Erzeugen aus einem Angebot prüft v.Soft, ob getrennte Montage- und Installationszeiten vorhanden sind. Falls ja, werden für jede Angebotsposition zwei Personalkosten angelegt – jeweils für Montage und für Inbetriebnahme, basierend auf dem gewählten Standard-Satz.
Die Positionsnummern werden als Unterpositionen dargestellt (z. B. 1,00 „Montage Kamera“, 1,01 „Inbetriebnahme Kamera“), damit die Zusammengehörigkeit sofort sichtbar ist.

Auch „Schnellkalkulation“ sowie „Montagezeiten übernehmen“ sind angepasst.
Alle weiteren Abläufe der Kalkulation – etwa Preisberechnung und Rückübernahme ins Angebot – bleiben unverändert.
Wichtig: Grundlage des Stundenbudgets bleibt die Vorgabe aus dem Angebot, da du dieses manuell anpassen kannst.
Beim Erzeugen der Personalkosten wird das Stundenbudget proportional auf Montage- und Installationszeit verteilt.

 

Beispiel:

Montagezeit Kamera: 15min – Inbetriebnahmezeit Kamera: 30min
Angebot: 10 Kameras, Stundenbudget: 10 * (15min + 30min) = 7,5h
Benutzer erhöht Stundenbudget manuell auf 9h
Ergibt in der Kalkulation:  3h für Montage, 6h Personalkosten für Inbetriebnahme (Verhältnis 1:2)
P110; P120

 

Berechnung des Stundenbudgets Angeboten und Aufträgen

Wir haben die Berechnung des Stundenbudgets in Angeboten und Aufträgen angepasst.
Wie bisher schlägt dir das System beim Hinzufügen einer neuen Position auf Basis der im Artikel hinterlegten Montage / Installationszeiten ein Stundenbudget vor.
Wenn du die Menge änderst berechnet das System das Stundenbudget automatisch neu.

Sobald du das vorgeschlagene Stundenbudget aber manuell oder über die Kalkulation abänderst wird beim Ändern der Menge das Stundenbudget nicht mehr geändert.
Dadurch kannst du in Zukunft auf Wunsch „nach außen“ mehr Stunden verkaufen, das „interne“ Stundenbudget bleibt aber gleich.

Beispiel: Artikel A000100 / Montagezeit 30min / Installationszeit 30min
Artikel mit Menge 1 dem Angebot hinzufügen
-> Stundenbudget 1h
Menge auf 2 erhöhen
-> Stundenbudget 2h
Stundenbudget wird auf 3h erhöht
-> Stundenbudget 3h
Menge auf 10 erhöhen
-> Stundenbudget 3h

Beispiel: Artikel A000200 / Montagezeit 60min / Installationszeit 0min
Artikel mit Menge 1 dem Angebot hinzufügen
-> Stundenbudget 1h
Menge auf 2 erhöhen
-> Stundenbudget 2h
Montagezeit auf 90min erhöhen
-> Stundenbudget 3h
Menge auf 10 erhöhen
-> Stundenbudget 15h

P110; P120

5. Finanzmanagement

Verbesserungen bei DocuWare-Import und Eingangsrechnungsverbuchung

Import & Anzeige

  • Beim Import wird bei Auftreten einer Meldung sichergestellt, dass bereits korrekt eingelesene Dokumente automatisch ins DocuWare-Archiv verschoben werden, um doppelte Importe zu verhindern.
  • Verbesserung Import, wenn E-Mails auch mitgegeben werden.
  • Anzeige von PDF-Dokumenten wurde verbessert, da diese in seltenen Fällen nicht dargestellt werden konnten.

Eingangsrechnungen & Lieferanten:

  • Suche nach Lieferanten beim Import von Eingangsrechnungen wurde verbessert.
  • Abspeichern erfolgt nur noch beim Buchen, sodass der Lieferant auch wirklich sicher ist.
  • Rechnungen mit Bestellnummer werden automatisch mit den passenden Positionen vorbelegt.
  • Bei manuellen Änderungen an der Lieferantennummer prüfen wir nun, ob bereits eine Bestellung für den neuen Lieferanten vorliegt.
  • Bei Änderungen am Lieferanten werden jetzt Rechnungen gelöscht und ggf. neu erstellt, um falsche Bestellpositionen zu vermeiden.
  • Beim Löschen von Eingangsrechnungen werden eventuell angelegte Rechnungen ebenfalls entfernt.

 

Buchhaltung

Bei allen VendorEntry-Erstellungen aus der Buchhaltung wird die Belegnummer aus dem Buchungssatz (DocumentNumber 1) nun als externe Nummer gespeichert und nicht mehr als interne.

Erweiterung SEPA-Datei-Export für Schweizer Banken – Neue Option „Pro OPOS eine Bankbewegung erzeugen“

Wir haben die vom v.Soft Zahlungsverkehr unterstützten SEPA-Dateiformate (SEPA-XML Dateien für den Zahlungsverkehr) erweitert. Ab sofort kannst du für den Zahlungsverkehr in der Schweiz auch das SEPA-Format nach dem Swiss Payment Standard 3.2 verwenden. Das Format berücksichtigt alle Besonderheiten/Erweiterungen, die von Schweizer Banken für die Annahme von Überweisungen gefordert sind.

Die Auswahl welches SEPA-Format du verwenden möchtest kannst du in den v.Soft Grundeinstellungen („Finanzmanagement -> Zahlungsverkehr“) treffen

 

Hinweise:

–            Swiss Payment Standard 3.2 unterscheidet sich von SEPA 3.7 nur bei Überweisungen (Payment Instruction – PAIN)

–            Swiss Payment Standard 3.2 unterstützt nur Zahlungen in CHF

Zusätzlich dazu haben wir die neue Option „Pro OPOS eine Bankbewegung erzeugen“ eingefügt

(Ebenfalls unter „Finanzmanagement -> Zahlungsverkehr“ eingefügt. Hintergrund ist, dass im Schweizer Zahlungsverkehr jede Rechnung eine eindeutige Referenznummer (QR-Rechnung) erhält.
Die Überweisungen müssen mittels dieser Referenznummer getätigt werden – deshalb dürfen keine Sammelüberweisungen erstellt werden.
Stattdessen wir pro Offenem Posten eine Überweisung inklusive des genauen Betrags und den Referenznummern erstellt.

Hinweis:
Die Option ist hauptsächlich für die Verwendung mit dem Swiss Payment Standard gedacht, kann auf Wunsch aber auch unabhängig verwendet werden.

6. Personalwesen

Automatischer Abzug von Pausenzeiten

Ab sofort kann v.Soft (wenn bei jedem abgeschlossenen oder veränderten Zeiteintrag automatisch, ob die vorgeschriebenen Pausenzeiten eingehalten wurden.

Wurde eine Pause nicht vollständig genommen, zieht v.Soft die fehlende Zeit als negativen Zeiteintrag von der Arbeitszeit ab. Dieser Eintrag wird in einer eigenen Kategorie/Tätigkeit gebucht, sodass die Zeiten nachträglich auswertbar bleiben und Auftragszeiten nicht beeinflusst werden.

Du kannst den automatischen Pausenabzug aktivieren und die entsprechenden Kategorien unter
GRUNDEINSTELLUNGEN > Globale Einstellungen > Service & Werkstatt > Personalwesen > Pausenzeiten festlegen.
v.Soft hält sich dabei an die gesetzlichen Vorgaben nach dem Arbeitsschutzgesetz (§4 ArbZG):
Arbeitnehmer >= 18 Jahre: Arbeitszeit ≤ 6h – keine Pause, >6–9h – mindestens 30 Min, >9h – mindestens 45 Min
Arbeitnehmer < 18 Jahre: Arbeitszeit ≤ 4,5h – keine Pause, >4,5–6h – mindestens 30 Min, >6h – mindestens 60 Min

Die Differenz zwischen genommener und erforderlicher Pause wird automatisch als negativer Zeiteintrag angelegt, angepasst oder gelöscht, falls keine Korrektur nötig ist.
So stellst du sicher, dass Ruhepausen eingehalten werden und Arbeitszeiten korrekt abgebildet sind.

P720

 

neue Lohnauswertung und Erweiterungen im Personalwesen / Änderungen bei der Terminplanung in der Plantafel

Mit dem neuen Bericht „Lohnauswertung“ unter Personalwesen > Berichte > Zeiterfassung erhältst du eine umfassende Auswertemöglichkeit für Mitarbeiter, die nach Stunden oder auf Lohnbasis bezahlt werden.
Dafür wurden folgende Erweiterungen umgesetzt:

In der Maske Mitarbeiter steht im REITER Zeitmanagement das Feld Verbuchungsfunktion nun die Auswahl „Lohnkonto“ zur Verfügung.
Zusätzlich wurde im REITER Verwaltung Bereich Lohninformationen das Feld „Bruttolohn pro Stunde“ ergänzt.
Es wurde ein neuer Plantafeltyp „Bereitschaft“ eingeführt. Eingetragene Zeiten fließen in die Lohnauswertung ein.

Über Globale Einstellungen > Personalwesen > Mitarbeiter > Lohn & Gehalt kannst du zudem eine „Bereitschaftspauschale in €“ pflegen.

sowie einen Stichpunkt Bereitschaft (Standard: 03:00 Uhr nachts) festlegen.
Für Spesen werden zusammenhängende Zeiteinträge mit aktivem Haken Business Trip berücksichtigt.
Dabei wird die Abwesenheitszeit aus Start- und Endzeitpunkt ermittelt und nach den in den Nebenkosten gepflegten Sätzen abgerechnet.
Zusätzlich werden gefahrene Kilometer aus der Zeiterfassung summiert und berücksichtigt.
In der Auswertung werden pro Mitarbeiter Summen aus geleisteten Stunden, Urlaubs-, Krankheits- und Feiertagsstunden gebildet, mit dem Lohnstundensatz multipliziert und zusammen mit Bereitschaftspauschalen und Spesen als Bruttolohn ausgewiesen.

Hinweis: Zuschläge oder Übernachtungspauschalen werden nicht automatisch berechnet und müssen manuell ergänzt werden.
Zusätzlich folgende Änderungen an der Plantafel:
Bei der Einplanung über die Ticketsmaske ist künftig nur noch das Planen neuer Termine möglich.
Bestehende Termine lassen sich ausschließlich direkt in der Plantafel-Maske bearbeiten.

 

neue Maske „Zeiterfassung-Dashboard“

Ab sofort steht dir in v.Soft die neue Maske „Zeiterfassungs-Dashboard“ unter Management & Controlling zur Verfügung.
Dort kannst du alle Mitarbeiter oder gezielt eine Abteilung über den Filter rechts oben übersichtlich einsehen.

Für jeden Mitarbeiter wird ein eigener Bereich angezeigt mit:
Vor- und Nachname
aktuell laufendem Zeiteintrag sowie den letzten beiden abgeschlossenen Einträgen von heute,
inkl. Von-Zeit, Dauer (sofern gestoppt), Kategorie, Tätigkeit, Ticketnummer, Vermerk (erste 30 Zeichen) und einem Button für den Direktsprung zum Ticket (falls vorhanden)
Die Einträge werden absteigend nach dem neuesten Eintrag sortiert.
So siehst du auf einen Blick, welche Arbeiten bereits erledigt sind und womit sich jeder Mitarbeiter aktuell beschäftigt.

Automatische Ablage von Reisekosten-PDFs im DMS

In v.Soft kannst du ab sofort festlegen, dass Reisekosten-Abrechnungen beim Buchen automatisch als PDF im DMS abgelegt werden.

Hierfür haben wir die Konfiguration erweitert:
Unter Konfiguration > Grundeinstellungen > Globale Einstellungen > DMS > Automatische Belegablage steht dir nun die neue Option „Reisekosten buchen → Archivierte Reisekosten im DMS ablegen“ zur Verfügung.

Wenn die Option aktiv ist, erzeugt v.Soft beim Buchen der Reisekosten-Abrechnung automatisch das entsprechende PDF und legt es im konfigurierten DMS-Verzeichnisvorschlag ab – standardmäßig unter Personalwesen → Mitarbeiter → Reisekosten.

P730

 

7. Projektmanagement

#

 

8. Servicemanagement

Einführung des neuen Ticket-Sonderrechts „Fakturieren-Vorschlag ändern“

Wir führen ein neues Ticket-Sonderrecht mit dem Namen „Fakturieren-Vorschlag ändern“ ein.

Dieses Recht berechtigt v.Soft-Anwender, sowohl in v.Soft als auch in v.App, den Haken „Fakturieren“ zu setzen oder zu entfernen.
In der Regel wird dieser Haken von der Einsatzsteuerung gesetzt.
Das Sonderrecht betrifft die Ticket-Zeilen für Material, Dienstleistungen, Anfahrt sowie Arbeitszeit – sowohl innerhalb des Tickets als auch beim technischen Abschluss.
Für den kaufmännischen Abschluss ist dieses Recht nicht erforderlich.
Ziel der Einführung ist es, die Abrechnung von Tickets gezielter zu steuern und Fehleingaben durch andere Anwender zu vermeiden.

P610; P620, 2a 2b

 

Erweiterung der Tickets in v.Soft: Voreinstellung des „Fakturieren“-Hakens

Wir erweitern die Tickets in v.Soft, sodass für jede der folgenden Kategorie individuell einstellbar ist, wie der Haken „Fakturieren?“ für die Positionen voreingestellt wird:

Hierfür wird im Ticket die neue Unterscheidung  PAUSCHAL und IM NACHWEIS (Fakturieren Haken wird gesetzt) eingeführt.

Für diese Kategorien

  1. a) Anfahrtszeit
  2. b) Arbeitszeit
  3. c) Material und sonstige Dienstleistungen

In den Grundeinstellungen kann unter KONFIGURATION- Grundeinstellungen- Globale Einstellungen-Service& Werkstatt-Tickets-Tickets-Abrechnung

für jede Kategorie die Vorbelegung festgelegt werden.
Die Einsatzsteuerung / Innendienst hat somit direkten Einfluss darauf, ob – pro Ticket – die Arbeits-/Anfahrzeit und das Material Pauschal (oder gar nicht) oder direkt abgerechnet wird.Das kann abhängen von verschiedenen Umständen  (z.B. Art des Einsatzes, Vertrag, Anlage, Absprache mit dem Kunden etc.) daher muss das Setzen der Optionen einzeln pro Ticket erfolgen.

Die Einsatzsteuerung muss sich also für jedes Ticket kurz Gedanken machen, wie das Ticket abzurechnen ist.
Die grundsätzliche Vorbelegung dieser Kategorien erfolgt möglichst intelligent

  1. a) Arbeitszeit: Bei der Arbeitszeit kann jetzt schon für das gesamte Unternehmen gesteuert werden, wie Arbeitszeit vom Techniker über Start/Stopp vorbelegt wird. (Abrechnen Ja/Nein).

Die entsprechende Einstellmöglichkeit wird sich in Zukunft direkt auf die Option für die Arbeitszeit im Ticket aus

  1. b) Anfahrtszeit: Analog a) – zusätzlich wird noch geprüft, ob dem Ticket eine Anlage mit Anfahrtspausche hinterlegt ist. Falls ja, wird die Anfahrtszeit standardmäßig mit „pauschal abgerechnet“ vorbelegt – kann durch den Benutzer aber noch geändert werden.
  2. c) Material und sonstige Dienstleistungen: Hier wird ein neues Setting geschaffen, um unternehmensweit steuern zu können, ob Material mit „Fakturieren?“ vorbelegt werden soll oder nicht.

Alle drei Einstellmöglichkeiten können durch die Einsatzsteuerung frei geändert werden.
Zusätzlich erweitern wir die Serientickets in v.Soft ebenfalls um die drei Optionen, so dass bei Wartungstickets bereits vorkonfiguriert werden kann, wie die aus dem Serienticket erzeugten Tickets gestaltet werden sollen.

P610

 

Erweiterungen im Bereich Anlagen (Neues Anlagen/Maschinen-Konzept)

 

Erweiterung der Anlagen-/Komponentenverwaltung

Ab sofort stehen in der Komponentenverwaltung zusätzliche Felder zur Verfügung, um Technikern und der Einsatzsteuerung erweiterte Informationen bereitzustellen.
Neu hinzugefügte Felder:

Vier konfigurierbare Zusatzfelder (frei benennbar)
Standplatz
Auswahl eines Komponententyps
Kennzeichnung als „Service-relevante Komponente“ (Ja/Nein)
Die Sichtbarkeit einzelner Felder ist abhängig von der Service-Relevanz der Komponente:
Bei service-relevanten Komponenten: Standplatz, Komponententyp (Pflichtfeld), Zusatzfelder 1–5
Bei nicht service-relevanten Komponenten: Anzahl

Zusätzlich wurde eine Kopierfunktion integriert. Über das Kontextmenü kann eine bestehende Komponente dupliziert und angepasst werden.

 

Komponententyp-Verwaltung

Analog zur bestehenden Anlagentyp-Verwaltung kann nun auch für Komponenten ein Komponententyp definiert und gepflegt werden.
Jedem Komponententyp können spezifische Ticketarten sowie technische Protokolle zugewiesen werden. Eine zusätzliche Konfigurationslogik ist nicht erforderlich.

 

 Erweiterung Ticketmaske (Tab „Service“)

Im Tab „Service“ der Ticketmaske kann nun eine oder mehrere service-relevante Komponenten der zugeordneten Anlage ausgewählt werden.

Das neue Komponenten-Grid zeigt:
Technisches Protokoll (öffnen, sofern vorhanden)
Bezeichnung
Standplatz
Komponententyp
Seriennummer
Zusatzfelder 1–5

Bei der Zuweisung des Tickets an einen Mitarbeiter werden automatisch die entsprechenden technischen Protokolle pro Komponente erzeugt und hinterlegt.
Ein zusätzlicher Dialog erlaubt künftig die Ansicht und Bearbeitung der technischen Protokolle einzelner Komponenten.

 

 Erweiterung Serienticket

Auch in der Serienticketmaske wurde ein neuer Bereich „Komponenten“ integriert.
Hier können ebenfalls service-relevante Komponenten der Anlage ausgewählt, angezeigt und wieder entfernt werden. Beim Anlegen des Serientickets werden die gewählten Komponenten automatisch übernommen.

 

 Erweiterung Historie (Anlage + Ticket)

Die Filterfunktionen der Historienansicht (sowohl in der Anlage als auch im Ticket) wurden um eine Auswahl der Anlagenkonfiguration erweitert.
So können gezielt einzelne Komponenten oder ganze Konfigurations-Knoten (inkl. aller untergeordneten Komponenten) gefiltert werden.
Ein „Filter löschen“-Button wurde ebenfalls ergänzt.
Die komplette Filterleiste befindet sich jetzt oberhalb und kann wie gewohnt mit anderen Schnellfiltern kombiniert werden (z. B. Tickets, Störungen).

 

 Erweiterung Anlage-Konfiguration-Import
Der bestehende Importprozess für Anlagenkonfigurationen wurde erweitert.

Folgende neue Felder können nun mit importiert werden:

  • Fünf Konfigurations-Zusatzfelder
  • Standplatz
  • Komponententyp (inkl. Wenn/Dann-Zuordnung)
  • Service-relevante Komponente (Ja/Nein)

P610

 

Serienticket – Serie anlegen

Ab sofort wird bei der Neuerstellung eines Serientickets das Serienmuster standardmäßig auf „Jährlich“ gesetzt – mit dem heutigen Datum als Startpunkt.
Damit wird beim Speichern direkt ein erstes Ticket für den aktuellen Tag gesetzt und bei unveränderter Übernahme über Nacht automatisch in der Nacht angelegt.
Diese Anpassung erleichtert insbesondere die schnelle Erfassung von jährlich wiederkehrenden Tickets und spart zusätzliche Schritte in der Erfassung.

P610

 

Anfahrtspauschale bei Wartungen ausschließen

Neue Einstellung für Serientickets: Anfahrtspauschale für Wartungen pro Anlage steuerbar

Ab sofort lässt sich je Anlage definieren, ob bei aus Serientickets generierten Tickets die Anfahrtspauschale ausgeschlossen werden soll.
Die Einstellung findest du in den Stammdaten der Anlage im Reiter Rechnungsstellung unter der Option „Wartungen ohne Anfahrtszone erstellen“.
Bei manuell Erstellen Tickets bleibt es standardmäßig wie bisher: Die Anfahrtspauschale wird automatisch übernommen.
Dies sorgt mehr Flexibilität bei der Abrechnung deiner Wartungstermine.

P610

 

Erweiterung der DMS-Ablage für den Service-Begleitschein

Erweiterung in v.App:

Ab sofort wird der Service-Begleitschein bei der Rückmeldung über die v.App automatisch im DMS an der jeweils passenden Ablagestelle abgelegt.

Die Ablagelogik erfolgt in folgender Reihenfolge:
-Ist das Setting „Dokumente in den Kundenordner ablegen“ aktiviert? → Ablage erfolgt ausschließlich im Kundenordner.
-Andernfalls: Ist ein Projekt hinterlegt? → Ablage erfolgt im Projektordner.
-Andernfalls: Ist eine Anlage hinterlegt? → Ablage erfolgt im Anlagenordner.

Sobald eine der Bedingungen erfüllt ist, wird die Ablage an dieser Stelle vorgenommen, weitere Prüfungen entfallen.
Diese Reihenfolge wird bei der Rückmeldung über die v.App berücksichtigt.

 

Erweiterung in v.Soft:

Mit der aktuellen Erweiterung wird das Verhalten beim Ablegen von Dokumenten in Tickets weiter optimiert:
Das Setting „Dokumente in den Kundenordner ablegen“ greift nun auch beim Hinzufügen von Dateien per Drag & Drop in ein Ticket.
Wenn in der Anlage ein entsprechender Verzeichnispfad im Verzeichnisvorschlag hinterlegt ist, wird dieser automatisch als Verweis vorgeschlagen.
Beim Ticketdruck mit aktivierter Option „DMS-Ablage“ wird dieselbe Ablagelogik angewendet wie in der v.App.
Beim Ticketdruck wird automatisch der externe Service-Begleitschein als Standarddokument vorgeschlagen.
P610

 

Neue Funktion: Massen-Abschluss von Tickets über die Maske Ticketübersicht

Ab sofort können in der Ticketübersicht markierte Tickets gesammelt abgeschlossen werden.

Über die neue Aktion „Markierte Tickets abschließen“ in der Maske Ticketübersicht lässt sich die neue, übersichtliche Maske Ticket-Massenabschluss öffnen.

In dieser Maske können die Daten nochmals geprüft und bei Bedarf bearbeitet werden.
Du kannst Tickets während der Prüfung auch aus dem Massenabschluss entfernen
Für alle Tickets lassen sich zentrale Abschlussoptionen (inkl. kaufmännischem Abschluss) setzen
Du siehst alle Tickets einzeln mit Abschlusstexten und verwendeten Materialien und kannst diese bequem durchscrollen
Alle markierten Tickets werden vor dem Öffnen automatisch gesperrt und beim Abschluss oder Löschen wieder freigegeben

Bestehende Sperren werden als Hinweis angezeigt.
Der Abschluss gestaltet sich durch den Ticket-Massenabschluss neuen dadurch deutlich effizienter und übersichtlicher – besonders bei größeren Ticketmengen lässt sich so spürbar Zeit sparen.

P610

 

(Leistungsbezogene) Abrechnung von Verträgen und deren Tickets

Ab sofort stehen in der Vertragsverwaltung sowie beim Vertragsimport die neuen Felder „Bestellung“ und „Bestellung vom“ zur Verfügung.

Damit kann direkt im Vertrag dokumentiert werden, wer und wann den (Wartungs-)Vertrag beauftragt hat.
Diese Angaben werden automatisch in Aufträge übernommen, die aus einem zugeordneten Ticket erzeugt werden.
Wird ein Vertrag einem Ticket oder einer Serientickets hinterlegt, aus der Tickets erzeugt werden, werden die neuen Felder beim Erstellen des Auftrags aus dem Ticket automatisch übernommen.

Beim kaufmännischen Ticketabschluss werden dem Anwender nun Hinweise zur Abrechnung angezeigt:
-wenn die Abrechnung über einen Auftrag erfolgt
-wenn die Abrechnung über einen Vertrag oder eine Anlage erfolgt
-wenn der Vertrags- oder Anlagenkunde vom im Ticket hinterlegten Kunden abweicht

Zudem gilt: Ist im Ticket das Feld „Aus Auftrag“ befüllt, werden die Abschluss-Optionen automatisch ausgeblendet, da in diesem Fall immer über den angegebenen Auftrag abgerechnet wird.
Neu ist auch: Falls im hinterlegten Vertrag (analog zur bestehenden Logik bei Anlagen) ein abweichender Kunde angegeben ist, wird der Auftrag für diesen Kunden erzeugt.
Die Priorisierung, wo die Kundennummer für den Auftrag übernommen wird, erfolgt in folgender Reihenfolge:
Vertrag > Anlage > Ticket
Auch für Tickets die aus (Serien-)Tickets erstellt wurden, gilt diese Verbesserung.
Ebenfalls wurde die Vertragsmaske erweitert: Über den Info-Tab lässt sich jetzt direkt die zugehörige WK-Rechnung öffnen

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Importfunktion für Baugruppen-Komponenten in Auftragsstücklisten

Für individuelle Anlagenbau- und Refit-Projekte steht dir ab sofort eine neue Importfunktion in der v.Soft-Auftragsmaske zur Verfügung.

Diese unterstützt dich dabei, Komponenten fertig konstruierter Baugruppen komfortabel und fehlerresistent aus Excel- oder CSV-Dateien in bestehende Auftragsstücklisten zu übernehmen – ideal für Projekte, bei denen sich die Stückliste erst sukzessive im Konstruktionsverlauf konkretisiert.
Die Funktion ist direkt in der bekannten Stücklistenmaske eingebettet und orientiert sich in Bedienung und Aufbau am Kontoauszugsmanager.

Du markierst einfach die gewünschte Baugruppe und startest den Import per Rechtsklick.
Highlights im Überblick:
-Unterstützung für Excel- und CSV-Dateien mit definierter Feldstruktur
-Einmalige Konfiguration eines Importschemas möglich
-Validierung über Baugruppen- und Auftragsnummer zur Fehlervermeidung
-Automatische Protokollierung des Imports in der Stücklistenmaske „Import am“ (Datum und Uhrzeit) / „Import durch“ (Benutzername)
-Generierung einer Fehlerprotokolldatei bei nicht importierbaren Datensätzen (automatisch generierte Protokolldatei erstellt und auf dem Desktop des Users gespeichert)

Bitte beachte: Die Baugruppe muss vor dem Import in der Stückliste angelegt sein.
Die Felder „Auftragsnummer“ und „Stücklisten-Artikelnummer“ dienen ausschließlich zur Validierung und werden nicht übernommen.
Diese Erweiterung erleichtert dir die strukturierte Pflege umfangreicher Auftragsstücklisten bei konzeptionsgetriebenen Projekten erheblich.

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v.App: Automatisches Aufrunden erfasster Zeiten bei Übernahme als Ticketposition

Ab sofort kannst du in v.Soft konfigurieren, ob und auf welche Zeiteinheit die erfasste Arbeits- und Anfahrtszeit bei der Übernahme als Ticketposition aufgerundet werden soll.
Hierzu wurden zwei neue Optionen unter Globale Einstellungen > Service > v.App Servicemanagement > Ticket-Zeiterfassung ergänzt:
„Aufrunden auf volle n Minuten“ – jeweils getrennt für Arbeitszeit und Anfahrtszeit.
Bei der Übernahme ins Ticket erfolgt somit neben der bekannten Umrechnung auf die Artikel-Einheit auch ein optionales Aufrunden auf volle n Minuten.
Beispiel: Ein Zeiteintrag mit 73 Minuten wird bei Einstellung auf 15-Minuten-Rundung als 90 Minuten bzw. 1,5 Stunden übergeben.
Diese Neuerung betrifft ausschließlich Zeitbuchungen, die über die v.App erfolgen.

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Bezeichnung der Anfahrtszonen über Setting festlegbar

Ab sofort kannst du festlegen, ob bei der Übernahme einer Anfahrtszone die Bezeichnung aus der Konfiguration der Anlagenzonen oder aus dem Artikelstamm (Bezeichnung 1 / Bezeichnung 2 / interne Bezeichnung) übernommen wird.
Dazu findest du unter Globale Einstellungen > Service & Werkstatt > Ticket das neue Setting „Bezeichnungen der Anfahrtspauschale zur Abrechnung aus dem Artikel übernehmen“.
Die gewählte Einstellung wirkt sich sowohl auf die Anzeige im Ticket als auch auf den Ausdruck auf der Rechnung aus.

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Plantafel – Ressourcen unten einblenden

Ab sofort werden in der Plantafel die jeweiligen Ressourcen direkt unter den Technikern angezeigt.
Damit erhältst du eine bessere Übersicht über die Verfügbarkeit und kannst deine Einsätze noch einfacher planen.

 

Überarbeitung von Tickets aus Aufträgen

In v.Soft kannst du direkt aus Aufträgen Tickets erstellen. Die Ticketzeilen sind dabei direkt mit dem Auftrag verknüpft, und das Ticket wird über den Auftrag abgerechnet. Bisher war es jedoch nicht möglich, diese Ticketzeilen zu ändern (z. B. die Materialmenge anzupassen). Der Grund dafür war, dass wir sicherstellen wollten, dass genau das Material und die Arbeitszeit, die du deinem Kunden angeboten hast und die dieser beauftragt hat, auch tatsächlich von deinen Technikern installiert bzw. durchgeführt und anschließend abgerechnet werden.

Diesen Prozess haben wir nun komplett überarbeitet. Wenn du möchtest (optional), kannst du und deine Techniker nun:
– bei Tickets aus Aufträgen flexibel auf Änderungen vor Ort reagieren und mehr oder weniger als das ursprünglich beauftragte Material liefern und abrechnen
– das Material komplett tauschen (falls z. B. Artikel XY besser passt als der ursprünglich angebotene Artikel AB)
– Tickets – und damit auch Aufträge – in mehrere Bauabschnitte unterteilen und je nach Bau- oder Installationsfortschritt Teile des beauftragten Materials einbauen

Diese Änderungen erreichen wir durch die folgenden neuen Optionen und Funktionen in v.Soft:

  1. Neues Setting „Ticketmaterial aus Aufträgen bearbeiten“

Wenn dieses Setting aktiv ist, können deine Techniker Materialzeilen, die aus einem Auftrag stammen, in v.Soft oder in der v.App bearbeiten. Das bedeutet, sie können die Mengen der Materialzeilen verändern (zwischen 0 und n, also keine negativen Werte) oder die Zeile komplett löschen.
Deine Techniker können somit dynamisch auf Änderungen der geplanten Installation vor Ort reagieren.
Neben dem globalen Setting ist hierfür zusätzlich ein Sonderrecht für den jeweiligen Techniker erforderlich.

Beispiel:
Dein Kunde hat die Installation von 10 Kameras beauftragt. Vor Ort stellt der Techniker in Absprache fest, dass insgesamt 12 Kameras benötigt werden. Der Techniker passt die Menge entsprechend auf 12 Stück an.

  1. Neues Setting „Bei Rückmeldung sofort liefern (Positionen mit Auftragsbezug)“

Mit dieser Option wird beim Rückmelden bzw. beim technischen Abschluss eines Tickets das verbaute Material aus dem Auftrag sofort geliefert und vom Projekt- bzw. Fahrzeuglager abgebucht.
Neben der Lagerbewegung wird das Material auch im Auftrag reduziert, d. h. die „zu liefernde“ Menge der entsprechenden Auftragsposition wird um die Menge reduziert, die der Techniker eingebaut oder installiert hat.
So hast du jederzeit – sowohl während der Auftragsabarbeitung als auch bei der Abrechnung – die volle Kontrolle darüber, was der Kunde ursprünglich beauftragt hat. Die „zu liefernde“ Menge wird dabei maximal bis 0 reduziert. (Falls mehr Material benötigt wird als beauftragt, siehe Punkt 4.)

Beispiel:
Dein Kunde hat die Installation von 10 Kameras beauftragt. Beim aktuellen Baufortschritt können jedoch nur 6 Kameras verbaut werden. Dein Techniker ändert die Menge auf 6 Stück und meldet das Ticket zurück.

6 Kameras werden vom Projektlager abgebucht, und die (noch zu liefernde) Menge im Auftrag reduziert sich von 10 auf 4 Stück.

  1. Intelligentes Kopieren von Ticketzeilen mit Auftragsbezug

Unabhängig vom Setting „Automatische Materialübernahme beim Kopieren/Versionieren von Tickets“ werden Materialzeilen, die aus einem Auftrag stammen, künftig immer vom System mitkopiert.
Dabei erfolgt das Kopieren intelligent: Das System prüft, ob einzelne Ticketzeilen ganz oder teilweise bereits geliefert wurden, und kopiert nur jene Zeilen bzw. Mengen, die noch nicht geliefert oder eingebaut wurden.

So kannst du künftig ganz einfach Tickets für einzelne Bauphasen (oder für eine zweite bzw. dritte Anfahrt) erstellen. Nach dem Rückmelden durch deine Techniker kopierst bzw. versionierst du das Ticket, und das System übernimmt automatisch nur die Positionen, die bei der nächsten Anfahrt noch einzubauen sind.

Beispiel:
Dein Kunde hat die Installation von 10 Kameras beauftragt. Bei der ersten Anfahrt konnten jedoch nur 8 Kameras installiert werden. Die restlichen zwei Kameras können erst in der nächsten Bauphase in einem Monat eingebaut werden.
Deine Techniker melden daher nur die Installation von 8 Kameras zurück. Vor dem Abschluss versionierst du das Ticket – in der neuen Version sind nur noch 2 Kameras als zu installierendes Material enthalten.

  1. Erweiterung des kaufmännischen Abschlusses und neues Setting

„Zusätzliches Material unter Textposition anlegen“
In Punkt 2 haben wir den Fall behandelt, dass weniger Material eingebaut wurde als ursprünglich beauftragt. Doch was passiert, wenn mehr Material benötigt wird?

Dafür haben wir den kaufmännischen Abschluss erweitert.
Das System prüft nun automatisch, ob die gesamte gelieferte Materialmenge zu einer Auftragsposition die ursprünglich beauftragte Menge überschreitet. Dabei werden nicht nur das aktuelle Ticket, sondern auch bereits abgeschlossene Tickets berücksichtigt (z. B. aus vorherigen Kopien oder Versionen des Ursprungstickets).

Wurde mehr Material benötigt, fügt das System dieses zusätzliche Material automatisch als neue Auftragsposition zum Auftrag hinzu und berücksichtigt es entsprechend in der Abrechnung.

Optional kannst du über das neue Setting „Zusätzliches Material unter Textposition anlegen“ festlegen, dass das zusätzliche Material unter einer Textposition im Auftrag geführt wird. So sehen du und dein Kunde bei der Abrechnung auf einen Blick, was ursprünglich beauftragt war und welches Material in den einzelnen Einsätzen zusätzlich benötigt wurde.

Beispiel:
Dein Kunde hat die Installation von 10 Kameras beauftragt.
Bei der ersten Anfahrt werden 8 Kameras installiert.
Bei der zweiten Anfahrt stellt sich vor Ort heraus, dass für die vollständige Überwachung nicht 2, sondern 5 weitere Kameras benötigt werden. Deine Techniker melden im zweiten Ticket daher 5 Kameras zurück.

Beim kaufmännischen Abschluss des zweiten Tickets fügt das System automatisch 3 zusätzliche Kameras (13 – 10) unter der Textposition „Unser Einsatz T12345 vom 10.10.2025“ in den Auftrag ein.
Durch diese vier Erweiterungen hast du bei Tickets aus Aufträgen künftig jederzeit die volle Kontrolle darüber, wie viel Material deine Techniker tatsächlich eingebaut haben – insbesondere bei Kostenvoranschlägen (KVAs), Aufträge die mehrere Einsätze benötigen oder Aufträgen nach Aufmaß.

Dein Service-Team kann flexibel auf Änderungen vor Ort reagieren und das benötigte Material direkt im Ticket in der v.App anpassen. Gleichzeitig kannst du mehrere Bauabschnitte oder Einsätze einfach steuern und behältst stets den Überblick, was und wie viel noch einzubauen ist.
Damit dir diese Prozesse noch einfacher von der Hand gehen, haben wir zusätzlich weitere Verbesserungen an (Auftrags-)Tickets und am Ticketsystem von v.Soft vorgenommen:

– Die Ticket-Einstellungen in den globalen Settings wurden neu strukturiert und übersichtlicher angeordnet.
– Bei Tickets mit Positionen mit Auftragsbezug kann die Auftragsnummer nicht mehr entfernt werden.
– Bei bereits gelieferten Positionen mit einem bestandsgeführten Artikel kann die Menge im Ticket nicht mehr geändert und die Position nicht gelöscht werden.

– Zeilen, die nicht berechnet werden (und noch nicht geliefert sind), werden beim kaufmännischen Abschluss immer geliefert.
– Analog zum Setting „Bei Rückmeldung sofort liefern (Positionen mit Auftragsbezug)“ wurde das entsprechende Setting für Tickets ohne Auftragsbezug in „Bei Rückmeldung sofort liefern (Positionen ohne Auftragsbezug)“ umbenannt.
– Textpositionen und Einsatzmaterial im Auftrag (egal ob bei Tickets mit oder ohne Auftragsbezug) werden nun immer mit Unterpositionsnummern angelegt.

– Für Textpositionen für Material bei Tickets aus Aufträgen stehen neue Bezeichnungseinstellungen zur Verfügung.
– Die Textpositionen für Einsatzmaterial funktionieren nun auch mit Titeln und Losen (als neuer Titel; wir empfehlen bei der Verwendung von Losen ein Los „Nachtrag“ anzulegen).

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9. Neue Schnittstellen und Funktionserweiterungen von Schnittstellen

DATEV-Schnittstelle: Primanotas nach Sitzungskennung filtern und exportieren

In der Datev-Schnittstelle kann nun nach Wunsch vor dem Erzeugen der Buchungssätze gewählt werden, welche Buchungssätze erzeugt/exportiert werden sollen.

Die Filterung erfolgt über die Sitzungskennung in der Buchhaltung.
So kann z.B. dem Steuerberater nur VK-Belegsbuchungen erhalten – die sonstige Buchhaltung kann komplett mitlaufen.
– Die Filterfunktion muss zunächst in der globalen Konfiguration aktiviert werden.
– Einmal gesetzte Filter werden gespeichert, sodass stets dieselben Buchungssätze an den Steuerberater übermittelt werden.

Verbesserungen bei DocuWare-Import und Eingangsrechnungsverbuchung

Import & Anzeige

  • Beim Import wird bei Auftreten einer Meldung sichergestellt, dass bereits korrekt eingelesene Dokumente automatisch ins DocuWare-Archiv verschoben werden, um doppelte Importe zu verhindern.
  • Verbesserung Import, wenn E-Mails auch mitgegeben werden.
  • Anzeige von PDF-Dokumenten wurde verbessert, da diese in seltenen Fällen nicht dargestellt werden konnten.

Eingangsrechnungen & Lieferanten:

  • Suche nach Lieferanten beim Import von Eingangsrechnungen wurde verbessert.
  • Abspeichern erfolgt nur noch beim Buchen, sodass der Lieferant auch wirklich sicher ist.
  • Rechnungen mit Bestellnummer werden automatisch mit den passenden Positionen vorbelegt.
  • Bei manuellen Änderungen an der Lieferantennummer prüfen wir nun, ob bereits eine Bestellung für den neuen Lieferanten vorliegt.
  • Bei Änderungen am Lieferanten werden jetzt Rechnungen gelöscht und ggf. neu erstellt, um falsche Bestellpositionen zu vermeiden.
  • Beim Löschen von Eingangsrechnungen werden eventuell angelegte Rechnungen ebenfalls entfernt.

 

Buchhaltung

Bei allen VendorEntry-Erstellungen aus der Buchhaltung wird die Belegnummer aus dem Buchungssatz (DocumentNumber 1) nun als externe Nummer gespeichert und nicht mehr als interne.

 

eCommerce-Schnittstellen: EK-Preis von Versandkosten in Auftrag eintragen

Für den Auftragsabgleich aller eCommerce-Schnittstellen wurde eine neue globale Einstellung eingebaut („Verkauf & Marketing -> eCommerce -> EK-Preis bei Versandkosten übernehmen“).
Diese betrifft die Versandkostenzeile im Auftrag und sorgt dafür, dass in dieser der VK-Preis der Versandkosten auch in deren EK-Preis eingetragen wird.
Wenn diese Einstellung aktiviert ist, wirken die Versandkosten sich nicht auf die Berechnung des Rohertrags aus.

 

eCommerce-Schnittstellen: EK-Preis für Versandkosten im Auftrag übernehmen

Da die Versandkosten je nach Bestellung variieren können, ist es nicht sinnvoll, den kalkulierten EK-Preis des Versandkostenartikels zu verwenden.
Stattdessen wird beim Anlegen der Versandkostenposition der EK-Preis automatisch auf den jeweiligen VK-Preis gesetzt.

Ziel: keinen Ertrag mit Versandkosten zu generieren, sondern neutral
Um bestehende Abläufe bei anderen Kunden nicht zu beeinflussen, wird diese Funktionalität über die neue Einstellung „EK-Preis übernehmen“ in den Grundeinstellungen aktiviert.

KONFIGURATION- Grundeintellungen – Globale Einstellungen – Verkauf&Marketing – eCommerce – Ek-Preise bei Versandkosten übernehmen

Die Einstellung wirkt sich auf alle eCommerce-Schnittstellen aus, bei denen Versandkosten im Auftrag abgeglichen werden.

Shopify: Berechnung des verfügbaren Bestands konfigurierbar

Ab sofort hast du die Möglichkeit zu entscheiden, auf Basis welcher Kennzahl du in der Shopify-Schnittstelle die Bestandsberechnung durchführen möchtest.

Die Bestandsberechnung für die ECommerce-Schnittstellen ergibt sich immer aus dem aktuellen Lagerbestand – den Reservierungen. Du kannst jetzt wählen, welche Reservierungen du berücksichtigen möchtest.

– „Alle (Standard)“: Die normale (und bisher durchgeführte) Bestandsberechnung: Es werden alle Reservierungen abgezogen, unabhängig vom „Ausliefern ab“ Datum (entspricht der Kennzahl „Insgesamt verfügbar“ ohne Bestellungen).
– „Bis heute fällige“: Nur bis heute fällige Reservierungen werden vom Bestand abgezogen (entspricht der Kennzahl „Heute verfügbar“ ohne Bestellungen).
– „Bis zum nächsten Eingang“: Es werden nur die Reservierungen vom Bestand abgezogen, die bis zum nächsten EK-Wareneingang fällig sind. Falls es keinen bestätigten Eingang gibt, werden alle Reservierungen abgezogen (entspricht der Kennzahl „Bis zum nächsten Eingang verfügbar“ ohne Bestellungen).

Shopify: Transaktionsnummern (Amazon, PayPal) jetzt übertragbar

Ab sofort besteht die Möglichkeit, Transaktionsnummern von Zahlungsanbietern wie Amazon, PayPal usw. zu übernehmen und abzugleichen.

In der Shopify-Schnittstellenkonfiguration kannst du diese Funktion im Tab AUFTRÄGE – Zahlungsbedingungen über die Option „Transaktionsnummer abrufen“ aktivieren.
Die Transaktionsnummer wird dann automatisch in den Auftrag übernommen, was die Zuordnung der Zahlungen in deiner Buchhaltung deutlich erleichtert.

Shopify: Varianten nun positionsbasiert sortiert übertragbar

Beim Upload von Varianten zu Shopify kam es bisher zu einer unsortierten Darstellung der Attributwerte, was für Kunden unübersichtlich war.

Ab sofort werden Varianten gemäß ihrer Positionsangabe im System sortiert an Shopify übertragen.
Dies verbessert die Übersichtlichkeit und Konsistenz der Variantenanzeige im Onlineshop.

Wichtig:

Bereits hochgeladene Varianten müssen ggf. gelöscht und erneut übertragen werden, damit die Sortierung greift.

Shopify: Artikelmerkmale als Tags übertragbar

Ab sofort besteht die Möglichkeit, alle Artikelmerkmale automatisch als Tags an Shopify zu übergeben.

Dies erleichtert die Filterung und Auffindbarkeit von Produkten im Onlineshop.
Die Funktion ist über ein neues Setting in der Shopify-Schnittstellenkonfiguration aktivierbar:
KONFIGURATION – Schnittstellen – eCommerce– Shopify – Artikelabgleich

(Standard = deaktiviert)

Hinweis:

Damit bestehende Artikel im Shop aktualisiert werden, ist ein erneuter Abgleich erforderlich.

Shopware-Schnittstelle: Firma voranstellen

Wir passen den Kunden- und Auftragsabgleich in Shopware so an, dass – sofern ein Firmenname vorhanden ist – dieser in das Feld „Nachname / Firma“ übernommen wird.

Der Vor- und Nachname des Kunden wird in diesem Fall in das Feld „Zusatzname“ eingetragen.
Dadurch erscheint der Firmenname auf dem Beleg oberhalb des Namens des Ansprechpartners.
Dadurch haben Sie Transportdienstleister einfacher den Kunden zu finden.
Um sicherzustellen, dass andere Kundenprozesse nicht beeinflusst werden,
wird diese Funktionalität über eine neue Einstellung „Firma voranstellen“ in der Shopware-Schnittstelle aktiviert.

Diese ist im Reiter „Kundenabgleich“ zu finden.

Shopware: Auftragsrückmeldung nur mit Sendungsnummer möglich

Ab sofort kann je Shopware-Verkaufskanal eingestellt werden, dass Aufträge nur dann als „Versandt“ markiert und zurückgemeldet werden, wenn eine Sendungsnummer vorhanden ist.

Diese Option sorgt für mehr Transparenz im Shop und verhindert verfrühte Versandbenachrichtigungen.
Die Einstellung erfolgt in der Shopware-Schnittstellenkonfiguration im Tab KONFIGURATION – Schnittstellen – eCommerce – Shopware – AUFTRÄGE – Auftragsrückmeldung über eine neue Tabelle mit den Spalten:
Shopware-Verkaufskanal und Nur mit vorhandener Sendungsnummer rückmelden.

Hinweis:

Ist für den jeweiligen Verkaufskanal keine Einstellung vorhanden, erfolgt die Rückmeldung wie bisher auch ohne Sendungsnummer.

eCommerce Gutscheine / Rabatte für ZUGFErD anpassen

Alle eCommerce-Schnittstellen wurden so angepasst, dass bei beim Abgleich für Gutscheine und Rabatte nun automatisch Positionen mit negativer Menge und positivem Preis angelegt werden.

Dadurch werden Gutscheine und Rabatte korrekt nach den ZUGFeRD-Vorgaben (eBeleg-Schnittstelle) dargestellt und verarbeitet.

Beispiel neu:

Menge               Bezeichnung            Preis                       Betrag

-1                       Gutschein                 10,00                      -10,00

Einführung neuer eBill (PostFinance) als eBeleg-Schnittstelle für Schweizer Kunden

v.Soft wird um eine neue eBeleg-Schnittstelle „eBill PostFinance“ erweitert. Damit können Rechnungen und Gutschriften im Schweizer eBill-Format über die PostFinance-Invoicing-Schnittstelle an Kunden übermittelt werden.

Die Umsetzung basiert auf dem bestehenden ZUGFeRD-eBelegversand in v.Soft. Beim Buchen bzw. Versenden von Rechnungen und Gutschriften wird das ZUGFeRD-Dokument automatisch aufbereitet und über die PostFinance-API hochgeladen.

Folgende Funktionen werden ergänzt:
Neue eBeleg-Schnittstelle „eBill PostFinance“ in v.Soft
Konfigurationsmöglichkeiten für API-Zugangsdaten und Schnittstellen-URLs
Erweiterung der Verkaufs-Zahlungsbedingungen um eBill-spezifische Angaben
Automatischer Upload von Rechnungen und Gutschriften an PostFinance
Anpassung des ZUGFeRD-Dokuments an die technischen Anforderungen von PostFinance

Die Übertragung erfolgt vollständig automatisiert im Hintergrund und unterstützt Unternehmen dabei, ihre Rechnungsprozesse weiter zu digitalisieren und eBill-konform abzuwickeln.

10. Sonstiges

OAuth 2.0: Automatischer E-Mail-Versand über v.Soft (Hintergrund, Schnittstellen, v.App)

Der E-Mail-Versand in v.Soft wurde um OAuth 2.0 erweitert und ist damit der Nachfolger des klassischen SMTP-Versands,
den Microsoft im Laufe des Jahres 2026 nicht mehr anbietet.
In den meisten E-Mail-Funktionen steht dir nun OAuth 2.0 als Versandart zur Auswahl zur Verfügung,
sodass du den E-Mail-Versand über OAuth 2.0 nutzen kannst.
Bitte beachte, dass die erforderlichen Einstellungen an mehreren Stellen in v.Soft vorgenommen werden müssen.
Nutze hierfür gerne unsere Online-Hilfe unter https://vsoft.vepos.net/

Feiertage für nächstes Jahr kopieren

Die Pflege der Feiertage wurde vereinfacht:
Du kannst nun mehrere Feiertage markieren und über die Aktion „Markierte Feiertage für das nächste Jahr kopieren“ direkt für das Folgejahr anlegen.

Voraussetzung für die Auswahl der Aktion ist, dass alle markierten Feiertage aus demselben Jahr stammen.
Beim Kopieren wird das Jahr jedes ausgewählten Feiertags automatisch um ein Jahr erhöht.

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