13 Update

v.Soft Zwischenupdate 2.41 – Teil 1

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Einspielung des Updates 41 stehen Ihnen folgende Neuerungen und Erweiterungen zur Verfügung:

Inhalt

1.            Einkauf
2.            Lager & Logistik
3.            Verkauf & Marketing
4.            Service & Werkstatt
5.            Projektmanagement
6.            Finanzmanagement
7.            Personalwesen
8.            Management & Controlling
9.            Allgemein
10.          Nächstes Update

1. Einkauf

1,01. Drop-Shipping Aufträge ohne direkte Verbuchung der EK-Bestellung

Bei Drop-Shipping-Aufträgen ist es nun möglich, die EK-Bestellung beim Lieferanten nicht direkt zu verbuchen. Dazu wurde im Lieferanten unter dem Reiter „Zusatz“ die Einstellung „Automatische Gutschrifterstellung“ eingebaut. Ist diese deaktiviert, wird aus einem Drop-Shipping-Auftrag eine Bestellung erzeugt und die Ware entsprechend bestellt, aber nicht verbucht und keine E-Mail an den Lieferanten mit Gutschriftbeleg versendet (siehe auch unter Verkauf & Marketing).

1,02. Erweiterung des Bestellvorschlags

Der Bestellvorschlag wurde um die Spalte „Voraussichtlicher Abverkauf“ erweitert. Dieser zeigt an, wann der Bestand eines Artikels auf null gehen wird. Grundlage hierfür sind die neuen globalen Konfigurationen „Berechnung angefr. Lieferdatum auf Basis vom „Voraussichtlicher Abverkauf“ (in N Tagen)“ und „Zeitraum für Abverkaufsberechnung in N Tagen“ unter Einkauf > Bestellvorschlag. Für den hinterlegten Zeitraum wird der durchschnittliche Verkauf eines Artikels errechnet und über den verfügbaren Bestand verteilt bestimmt, wann der Artikel voraussichtlich den Bestand von null erreichen wird. Das Abverkaufsdatum wird dann als angefragtes Lieferdatum in die Bestellung übernommen, reduziert um die die Tage aus der globalen Konfiguration „Berechnung angefr. Lieferdatum“ auf Basis des „Voraussichtlicher Abverkauf““ (in -N Tagen)“. Bitte beachten Sie, dass nun die Auswahl des Lieferdatums (= angefragtes Lieferdatum) beim Erstellen von Bestellungen aus dem Bestellvorschlag nicht mehr möglich ist und nur in der Bestellung selbst geändert werden kann.

1,03. Erweiterung der Drop-Shipping-XML-Datei

Die Drop-Shipping XML-Datei wurde um die Spalten FK_Country und FK_Country_Delivery erweitert, in der das Land nun in Klartext aufgeführt wird.

1,04. Einbuchen von Übermengen im Wareneingang

Es wurde eine neue globale Einstellung unter Einkauf > Einkaufsbelege > Bestellung > „Übermengen im Wareneingang erlauben“ eingebaut. Ist diese aktiv, so ist es möglich, eine Übermenge eines bestellten Artikels einzubuchen. Die Übermenge wird als extra Bestellzeile angelegt und im Wareneingang rot markiert (analog Retourenprüfung). Beim Buchen des Wareneingangs wird die Übermenge als zusätzliche Bestellzeile in die EK-Bestellung übernommen, mit der Bestellart „Übermenge“ hinterlegt und der Bestand auf den Artikel eingebucht. Bitte beachten Sie, dass Artikel, die nicht in der Bestellung enthalten sind, nicht als Übermenge eingebucht werden können, sondern nur Artikel aus der Bestellung, die in einer größeren Menge als bestellt geliefert wurden.

1,05. Übernahme der Lieferscheinnummer in die Einkaufsbestellung bei Dropshipping-Aufträgen

In der Konfiguration kann ab sofort ausgewählt werden, in welches Zusatzfeld 1-5 in den EK-Bestellungen die Lieferscheinnummer übernommen wird, wenn aus einem Lieferschein mit Dropshipping-Positionen eine EK-Bestellung erzeugt wird. Dies geschieht automatisch beim Erstellen der EK-Bestellungen. Die Option findet sich unter Global -> Einkauf -> EK-Belege -> Bestellung -> Zusatzfeld für Lieferscheinnummer bei Dropshipping-Bestellungen.

1,06. Neue globale Einstellung „Generalsplits für A-Kontorechnungen mit Anzahlungsartikel hinterlegen“

Unter Grundeinstellungen > global > Einkaufsbelege wurde die neue Einstellung „Generalsplits für A-Kontorechnungen mit Anzahlungsartikel hinterlegen“ eingebaut. Ist diese aktiv, so werden Generalsplits aus Bestellungen auch in die Zeile der Anzahlungsartikel übernommen. Somit wird auch die Anzahlungsrechnung den Projekten aus den Splits und nicht aus der Bestellung zugeordnet.

2. Lager & Logistik

2,01. Anzeige des Name2 des Lieferanten in der Artikelinfo

In der Bestellübersicht zu einem Artikel wird nun zusätzlich zu Name 1 auch Name 2 des Lieferanten angezeigt.

2,02. Erweiterung der Obergrenze für Aufträge in der Kommissionierung

Die Obergrenze für Aufträge in der Kommissionierung wurde auf 20 erweitert. Unter Grundkonfiguration -> global -> Lager & Logistik -> Kommissionierung kann man nun mit einem DropDown-Menü eine Obergrenze für Aufträge von 1 bis 20 auswählen.

2,03. Auswahl von Retourenart, -grund und -status in der Retourenbearbeitung

Die Retourenbearbeitungsmaske wurde um die Felder Retourenart-, -grund und -status erweitert. Dadurch soll die Abarbeitung einer Retoure zügiger funktionieren und so zur Fehlerminderung beitragen.

2,04. Neues Konzept der Kommissionierung

Es wurde ein neues Konzept der Kommissionierung entwickelt, welches nicht mehr die Obergrenze von Artikeln als Grundlage hat, sondern Kommissionierungseinheiten.

Dies ermöglicht eine effizientere Kommissionierung auf Basis der Kommissionierungseinheiten. Die Anzahl der Aufträge und Artikel in einem Kommissionierungsauftrag soll nun mit den Kommissionierungseinheiten bestimmt werden.

Hinterlegt man beispielsweise 100 als max. Kommissionierungseinheit, so können Großartikel mit einer Kommissionierungseinheit von 25 gepflegt werden. Somit können nur max. vier Artikel dieser Größe in einen Kommissionierungsauftrag hineinlaufen.

Artikel, die immer einzeln kommissioniert werden sollen, können eine höhere als die max. hinterlegte Kommissionierungseinheit erhalten, z.B. 101, und laufen somit automatisch in eine Einzelkommissionierung.

Die Kommissionierungseinheiten können nach verschiedenen Kriterien definiert werden, so z.B. nach Bearbeitungsaufwand (bsp. Service-Artikel) oder der tatsächlichen Kapazitätsauslastung der Kommissionierungswägen oder Packstationen. Es ist auch möglich, beim Erstellen von Kommissionierungsaufträgen diese mit der Auswahl von Kommissionierungseinheiten von 0 bis 999 zu begrenzen, um beispielsweise nur Aufträge mit vielen kleinen bzw. mit wenigen großen Artikeln abzuarbeiten.

Dazu wurden die folgende Erweiterungen umgesetzt.

2,05. Neue globale Einstellung „Maximale Kommissionierungseinheit“:

Unter Grundkonfiguration > global > Lager & Logistik > Kommissionierung wurde die neue Einstellung „Maximale Kommissionierungseinheit“ eingebaut. Diese neue Einstellung ersetzt die ehemalige Konfiguration der Obergrenze für Artikel.

Die Einstellungen „Nur Aufträge mit mind. %-Lieferbarkeit kommissionieren“ und „Nur Komplettlieferung“ sind von der Änderung nicht betroffen, da sich diese nur auf die tatsächlichen Mengen beziehen und nicht auf die Kommissionierungseinheiten.

2,06. Erweiterung der Artikel um eine Kommissionierungseinheit:

Die Artikelmaske wurde unter dem Reiter „Weitere Einstellungen“ -> „Eigenschaften 2“ um das Feld „Kommissionierungseinheit“ erweitert. Dort können pro Artikel die Kommissionierungseinheiten gepflegt werden. Hat man beispielsweise eine max. Kommissionierungseinheit von 100 eingestellt, so kann man für besonders große oder schwere Artikel die Kommissionierungseinheit 25 oder 50 hinterlegen. Damit kann man steuern, dass ein Kommissionierungsauftrag max. vier bzw. zwei Großartikel enthält. Die Kommissionierungseinheiten können nach verschiedenen Kriterien definiert werden, so z.B. nach Bearbeitungsaufwand oder der tatsächlichen Kapazitätsauslastung der Kommissionierungswägen oder Packstationen.

Das Feld „Kommissionierungseinheit“ ist als Pflichtfeld deklariert und wird standardmäßig mit 1 vorbelegt. Werden die Kommissionierungseinheiten nicht verändert, so bleibt der Prozess genauso wie vor der Neuentwicklung der Kommissionierung.

2,07. Erweiterung des Artikelimports um „Kommissionierungseinheit“

Der Artikelimport wurde ebenfalls um die Spalte „Kommissionierungseinheit“ erweitert, so dass es möglich ist, beim Import von Artikeln die Kommissionierungseinheit auch zu importieren oder durch ein Artikel-Update zu pflegen.

2,08. Erweiterung der Kommissionierung

Für das neue Konzept der Kommissionierung wurde der Algorithmus entsprechend Punkt 2.3. erweitert. Für die Berechnung der Rückstandsauflösung wird nicht mehr die Obergrenze für Aufträge und Artikel herangezogen, sondern die Obergrenze für Aufträge und die max. Kommissionierungseinheit.

Zudem wurde eine Eingrenzung der Kommissionierung nach Kommissionierungseinheiten in die Maske „Rückstandsauflösung füllen“ eingebaut. Zur GroupBox „Auswahl“ wurde dazu eine neue Checkbox „Kommissionierung begrenzen“ hinzugefügt. Ist der Haken aktiv, wird eine Eingrenzung von Aufträgen mit Artikeln mit einer von-bis-Einstellung der Kommissionierungseinheiten ermöglicht. Diese dynamische Eingrenzung erlaubt die Auswahl von z.B. Aufträgen mit Großartikeln ab einer Kommissionierungseinheit ab 25 (Auswahl: von 25 bis 0). Ebenso wird durch diese Eingrenzung die Kommissionierung von kleinen Artikeln möglich (Auswahl: von 0 bis 5). Somit kann man effizient die Kommissionierung von kleinen und großen Artikeln steuern.

Hinweis:Die Eingrenzung bezieht sich nur auf die Kommissionierungseinheiten der einzelnen Artikel in den Aufträgen, nicht jedoch auf die max. Anzahl an Kommissionierungseinheiten je Kommissionierungsauftrag. Diese wird aus den globalen Einstellungen (siehe Punkt 2.3.1) gezogen.

Die Eingrenzung wird standardmäßig mit 0 bis 999 vorbelegt.

2,09. Erweiterung der Versandmatrix

Die Versandmatrix wurde um die Spalten „Postleitzahlen“, „Eingrenzung“ und „Position“ erweitert. Damit ist es nun möglich, für Versandbedingungen bestimmte Lieferadressen anhand von Postleitzahlen ein- oder auszuschließen. Die Eingrenzung ist durch Setzen der Einstellung „Keine Eingrenzung“ nicht zwingend notwendig. Durch die Verwaltung von Positionsnummern kann nun bei mehreren Treffern eine Versandbedingung favorisiert werden (höhere Positionsnummer). Des Weiteren wurden die Spalten „Straßenkennzeichnung“ und „Eingrenzung Straßenkennzeichnung“ eingefügt. Durch diese Beschränkung ist es möglich, z.B. für Packstationen eine eigene Versandbedingung ermitteln zu lassen. Ist statt der Straße eine Packstation im Feld Adresse eingetragen, so muss auch „Packstation“ in die Straßenkennzeichnung in der Versandmatrix eingetragen werden und ebenfalls die entsprechende Eingrenzung. Eine Kombination aus den Eingrenzungen Postleitzahlen und Straßenkennzeichnung ist ebenfalls möglich.

2,10. Aktualisierung der Easylog Schnittstelle

Die Anforderung der Easylog Schnittstelle, dass Umlaute nicht übernommen werden können und aktiv in normale Buchstaben umgewandelt werden müssen, ist nicht mehr aktuell. Die Easylog Schnittstelle wurde entsprechend aktualisiert und die Übergabe der Umlaute erfolgt jetzt ohne eine aktive Umwandlung.

2,11. Erweiterung der Inventur um Standardlagerzeilen

Die Neuanlage einer Inventur wurde um die Option „Zeilen für Standardlager EK/VK anlegen“ erweitert. Wird diese Option gewählt, so wird nach der Anlage der Inventurzeilen geprüft, ob diese bereits die Standardläger von EK und VK enthalten. Ist dies nicht der Fall, werden die Zeilen mit Zählmenge 0 angelegt. Somit wird es möglich, für neu angelegte Artikel Erstbestände durch eine Inventur einzubuchen.

2,12. Neues Recht für die Packstation „Mengen manuell bestätigen“

Unter Lager & Logistik > Kommissionierungs-Portal > Packstation für Kommissionierungsaufträge wurde ein neues Recht eingebaut, welches als Sonderrecht die manuelle Bestätigung der Mengen in der Packstation steuert. Ist das Recht bei einem Benutzer nicht aktiv, so wird die Spalte „Mengen manuell bestätigen“ in der Packstation ausgeblendet.

2,13. Erweiterung der Versandmatrix um Verpackungsart

Die Versandmatrix wurde um die Spalte „Verpackungsart“ erweitert. In dem Textfeld kann die Art der Verpackung hinterlegt werden. Diese wird auch in den Auftrag in das Zusatzfeld 1 übernommen und auf der Pickliste angedruckt.

2,14. Erweiterung der Versandmatrix um Eingangs-Lieferbedingung

Die Versandmatrix wurde um die Spalte Eingangs-Lieferbedingung erweitert. Damit ist es möglich, z.B. für den Expressversand eine eigene Eingangs-Lieferbedingung für die automatische Ermittlung anzulegen (z.B. „Automatisch ermitteln Express“) und nur Express-Lieferbedingen zuzuweisen. Des Weiteren ist auch eine Eingrenzung auf bestimme Versanddienstleister möglich.

2,15. Erweiterung der Artikelmaske um weitere EANs für Verpackungseinheiten

Die Artikelmaske wurde um die Pflege zweier zusätzlicher EANs für Verpackungseinheiten erweitert. Hat ein Artikel zusätzlich weitere EANs, z.B. für eine Verpackungseinheit von 10, so kann dies unter Artikel > Eigenschaften > Menge pro EAN-Code eingepflegt werden. Wird nun die EAN gescannt (z.B. im Wareneigang oder -ausgang) wird die Menge automatisch auf die Menge der Verpackungseinheit hochgesetzt. Dies ist in jeder Maske, die einen Scan zulässt, möglich.

2,16. Easylog-Schnittstelle

Durch die Umstellung auf das DHL Geschäftskundenportal wurde eine Änderung der Ausgabe des Verfahrens notwendig. Das Verfahren wird nun zweistellig ausgegeben (z.B. 01 für National). Dies betrifft insbesondere Kunden, die eine Kombination aus nationalem und internationalem Versand haben.

2,17. Packtischverwaltung

Es wurde eine lokale Packtischverwaltung eingebaut, die es ermöglicht, je Packtisch eine eigene Berichtsgruppe und damit auch eigene Druckereinstellungen zu hinterlegen. Des Weiteren können pro Packstation eigene Nummernkreise und Platzhalte für Exportpfade für die Track & Trace-Schnittstellen hinterlegt werden. Die Einstellung ist unter Grundkonfiguration > Lokal > Packstation zu finden.

2,18. DPD-Schnittstelle – E-Mail-Export

Der E-Mail-Export der DPD-Schnittstelle wurde auf 50 Zeichen erweitert.

2,19. Auftragsbezogenes Scannen und Packen

In der neuen Packtischverwaltung kann unter Grundkonfiguration > Lokal > Packstation > Auftragsspezifisches Packen (Packstation) eingestellt werden, ob in der Packstation auftragsspezifisch gescannt und gepackt werden soll. Ist diese Einstellung aktiv, so öffnet sich nach dem Scan des ersten Artikels nur die Artikelübersicht des Auftrags, dem der Artikel zugeordnet ist. Alle anderen gepickten Artikel, die anderen Aufträgen zugeordnet sind, werden nicht angezeigt. Nun wird der Auftrag abgearbeitet und zwar so, dass nur der Scan der Artikel möglich ist, die in dem Auftrag enthalten sind. Wird ein anderer Artikel von der Palette gescannt, wird ein Hinweis angezeigt, dass der Artikel nicht zu diesem Auftrag gehört. Nach dem Scannen aller Artikel wird der Auftrag direkt durchgebucht und das Versandlabel und ggf. Lieferschein und Rechnung gedruckt bzw. per E-Mail versendet. Der fertig gescannte und gebuchte Auftrag wird aus der Auftragsübersicht in der Packstation ausgeblendet, damit man sieht, ob und wie viele weitere Aufträge abzuarbeiten sind. Danach scannt man einen weiteren Artikel und die Auftragsbearbeitung läuft analog zum ersten Auftrag. Anhand der Auftragsboxen unterhalb der Artikelübersicht ist weiterhin ersichtlich, um wie viele Aufträge es sich in dem Kommissionierauftrag handelt.

ACHTUNG:

Wenn das neue Setting aktiv ist, dann wird die Globale Einstellung -> Lager & Logistik -> Kommissionierung -> „Sicherheitscheck beim Scannen“ autom. für diese Packstation deaktiviert, da der Sicherheitsscan bei einem Auftrag keinen Sinn macht.

2,20. DPD-Export

Die DPD-Schnittstelle wurde so erweitert, dass jetzt pro Auftrag eine Exportdatei erstellt wird und nicht mehrere Aufträge in eine Export-Datei geschrieben werden.

2,21. Neue Track & Trace Schnittstelle „Internetmarke“

Es ist nun eine Anbindung an die Internetmarke der Deutschen Post zur Online-Frankierung möglich. Diese umfasst die Online-Frankierung von den Produkten Standardbrief, Kompaktbrief, Großbrief und Maxibrief. Welche Marke benötigt wird, wird automatisiert über das Artikelgewicht entschieden und die Marke mit Absender- und Empfängerinformationen kann mit einem Etikettendrucker gedruckt werden. Falls Sie Interesse an der Nutzung haben, kontaktieren Sie bitte unseren Support

2,22. Einbuchen von Übermengen im Wareneingang

Es wurde eine neue globale Einstellung unter Einkauf > Einkaufsbelege > Bestellung > „Übermengen im Wareneingang erlauben“ eingebaut. Ist diese aktiv, so ist es möglich. eine Übermenge eines bestellten Artikels einzubuchen. Die Übermenge wird als extra Bestellzeile angelegt und im Wareneingang rot markiert (analog Retourenprüfung). Beim Buchen des Wareneingangs wird die Übermenge als zusätzliche Bestellzeile in die EK-Bestellung übernommen, mit der Bestellart „Übermenge“ hinterlegt und der Bestand auf den Artikel eingebucht. Bitte beachten Sie, dass Artikel, die nicht in der Bestellung enthalten sind, nicht als Übermenge eingebucht werden können, sondern nur Artikel aus der Bestellung, die in einer größeren Menge als bestellt geliefert wurden.

2,23. Erweiterung der DELISprint-Schnittstelle

Analog zur Easylog-Schnittstelle wurde DELISprint um einen Sendungsverfolgungslink erweitert, der einen Direktsprung aus dem Lieferschein zur Sendungsverfolgung inkl. der Paketnummer ermöglicht. Wird der Direktsprungbutton aus dem Lieferschein oder Ticket ausgelöst, so wird anhand des hinterlegten Dienstleisters der Link und die hinterlegte Sendungsnummer zu einem Link zusammengebaut und direkt im Standardbrowser geöffnet.

2,24. Bestandsverwaltung bei Dropshipping-Artikeln

Bei Dropshipping-Artikel kann jetzt der Haken „Bestandsführung“ gesetzt werden. Bei Dropshipping-Artikeln kann dann Bestand zu- und abgebucht werden und v.Soft den Bestand verwalten. Das führt dazu, dass sich Dropshipping-Artikel in Bezug auf die Lagerabgleiche mit den eCommerce-Schnittstellen wie normale Artikel verhalten. Das Verhalten ist per Konfiguration an- und abschaltbar. Das Entsprechende Setting ist unter Global -> Lager & Logistik -> Artikel -> „Bestandsverwaltung bei Dropshipping-Artikeln zulassen“ zu finden.

2,25. Erweiterung der Differenzbuchung

Analog zur Lagerumbuchung wurde nun in die Differenzbuchung eine Filterfunktion für den Mitarbeiter eingebaut.

2,26. Erweiterung des Charts „Verfügbarkeitsvorschau“

Der Chart Verfügbarkeitsvorschau (in den Masken Bestellvorschlag, Artikelinfo und ABC-Analyse) kann ab sofort auch die prognostizierten Verkäufe berücksichtigen. Auf Basis der tatsächlich ausgelieferten Mengen von zwei untereinander gewichteten Zeiträumen (z.B. die letzten 7 Tage mit 0,7 und die letzten 30 Tage mit 0,3) wird dabei eine prognostizierte tägliche Abverkaufsmenge nach Kalendertagen (nicht Arbeitstagen) errechnet.

Dazu gibt es eine neue Sektion in der globalen Konfiguration (Lager & Logistik > Artikel > Artikelinfo > Verfügbarkeitsvorschau), in der die folgenden Einstellungen vorgenommen werden können:

  • – Prognose-Verkäufe miteinbeziehen (ja/nein) (Standard nein)
  • – „Zeitraum 1 N Tage für Prognoseverkäufe“ (Standard 7)
  • – „Zeitraum 2 N Tage für Prognoseverkäufe“ (Standard 30)
  • – „Gewichtung Zeitraum 1“ (Auswahlfeld mit 0,1;0,2;0,3;… 1,0) (Standard 0,8)
  • – „Anzeige Prognose alle N Tage“ (Standard 3)

2,27. Neuer Bestellvorschlag „Prognosebestellung“

Der Bestellvorschlag wurde um eine neue Bestelltheorie „Prognosebestellung“ erweitert. Auf Basis der eingestellten Parameter wird je Artikel der Prognose-Verkauf ermittelt und täglich als Abverkaufsmenge (Reservierte Menge + Prognose =  Verkaufsmenge) verwendet. Dabei wird analog zur Verfügbarkeitsvorschau aus der Artikel-Info ermittelt, ob ein Artikel im eingestellten Zeitraum einen Lagerbestand <= 0 erreicht (Prüfung erfolgt auf Tagesbasis). Diese Artikel werden in einer neuen Spalte „Ausverkauf“ mit „ja“ markiert und angezeigt, damit ersichtlich ist, bei welchen Artikeln ein Ausverkauf bevorsteht, sodass reagiert werden kann.

Es kann somit vorkommen, dass für manche Artikel, die in naher Zukunft ausverkauft sind, bereits eine Bestellung/Lieferung geplant ist. Auch wenn die Lager- und die Bestellmenge reichen würde, wird der Artikel trotzdem mit „ja“ = Ausverkauf markiert. Die restlichen Berechnungen erfolgen analog der Bedarfsbestellung.

2,28. Erweiterung des Wareneingangs um Lagerort und Lagerplatz

Unter Lager & Logistik => Kommissionierungs-Portal => Wareneingang wurden die Felder Lagerort und Lagerplatz ergänzt. Dadurch kann bei der Einbuchung des Wareneingangs der Ziellagerort direkt korrigiert werden, anstatt über eine anschließende Lagerumbuchung. Diese Felder werden zunächst immer mit dem Lagerort/-platz aus der Bestellung vorbelegt, jedoch ist es möglich, mit einem Drop-Down den Lagerort- und Lagerplatz zu ändern (analog Differenzbuchung/ Lagerumbuchung). Anschließend wird der Wareneingang auf die in der Wareneingangsprüfung hinterlegten Lagerorte/-plätze gebucht und nicht auf den ursprünglich hinterlegten Lagerort/-platz aus der Bestellung.

2,29. Verkaufsbelege auf Spanisch und Italienisch

Ab sofort gibt es die Belege „gebuchte Rechnung“, „gebuchte Gutschrift“ und den Lieferschein auch auf Spanisch und Italienisch.

2,30. Erweiterung der manuellen Track&Trace Auswahl in der Packstation

In der Maske „Track&Trace“, die die Auswahl einer Schnittstelle beim Buchen in der Packstation ermöglicht, wird die Information der Box und der Auftragsnummer zukünftig im Feld Zielort angezeigt.

Als Anzeige erscheint dann z.B. „Box 1 / Auftrag AU0003“.

Des Weiteren gibt es eine neue Globale Einstellung „Track & Trace Konfiguration automatisch öffnen“ unter Lager & Logistik -> Kommissionierung.

Diese ist per Standard deaktiviert. Bei einer Aktivierung wird beim Öffnen der Auswahlmaske, wie oben beschrieben, automatisch die Konfiguration der gewählten Schnittstelle geöffnet und der Fokus auf den OK-Button gesetzt. Wird die Konfiguration verlassen, so ist auch in der Auswahlmaske erneut der Fokus auf dem OK-Button, sodass per Enter die Maske verlassen werden kann.

2,31. Erweiterung des Artikelimports um Artikel-Varianten-eCommerce Zeilen

Ab sofort gibt es eine Erweiterung des Artikelimports um Import/Update von Varianten-eCommerce-Zeilen. Die Variante, die eine neue ECommerce-Zeile erhalten oder upgedatet werden soll, wird über die Spalte EANCode der Variante gefunden. Dabei kann der EANCode durch das Feld BarCode oder Bestellnummer ersetzt werden.

Als Pflichtfelder für den Import/Update werden der Shop und der EANCode definiert. Wird anhand des EANCodes mehr als eine Zeile oder keine Zeile gefunden, so wird dazu kein Update/Import durchgeführt. Nur eindeutige Werte werden berücksichtigt. Existiert keine eCommerce-Zeile für den entsprechenden Shop beim Hauptartikel, kann nicht importiert/upgedatet werden.

2,32. Verfeinerung der Ausgabe bei der Kommissionierungserstellung (verfügbar ab 14.02.2018)

Es ist nun ersichtlich, ob ein Auftrag direkt der Kommissionierung zugeordnet wurde, oder über die Erstellung aller Kommissionierungen.

Die Zuweisung wird nun immer im Änderungsprotokoll abgespeichert, als auch die anschließende Löschung aus der Kommissionierungsmaske.

Bei der Erstellung über die Kommissionierungsmaske wird im Änderungsprotokoll im Feld „Objektschlüssel“ die Kommissionierungsnummer hinterlegt.

Beim Löschen einer Kommissionierung wird im Änderungsprotokoll eine Zeile LastChange über der eigentlichen Kommissionierung eingefügt und im Feld „Objektschlüssel“ die Auftragsnummer hinterlegt. In der Zeile darunter wird im Feld „neuer Wert“ ein leeres Feld angezeigt und im Feld „Objektschlüssel“ die Auftragsnummer.

Bei einer manuellen Kommissionierung wird im Änderungsprotokoll im Feld „Objektschlüssel“ die Auftragsnummer hinterlegt.

2,33. Erweiterung der Maske „Rückstandsauflösung füllen“ um Auswahl von Verkaufskanälen (verfügbar ab Februar 2019)

Die Maske „Rückstandsauflösung füllen“ wurde um einen Bereich für Verkaufskanäle erweitert. Dieser lehnt sich an den bereits vorhandenen Bereich für Lieferbedingungen an.

Dazu gibt es neu einen Haken „Alle Verkaufskanäle“. Dieser ist standardmäßig gesetzt und bildet so das jetzige Verhalten (automatische Auswahl aller Verkaufskanäle) ab.

Wählt der Benutzer den Haken „Alle Verkaufskanäle“ ab, erscheint eine Liste mit allen konfigurierten Verkaufskanälen. Der Benutzer kann nun einen oder mehrere Verkaufskanäle wählen. Beim Erstellen von Kommissionierungsaufträgen werden nun nur die Aufträge berücksichtigt, die einen entsprechenden Verkaufskanal haben. Alle anderen Aufträge werden ignoriert (können aber selbstverständlich zu einem späteren Zeitpunkt ausgewählt werden)

In Verbindung mit der Auswahl von Lieferbedingungen kann man die zu berücksichtigenden Aufträge weiter einschränken und zum Beispiel nur Aufträge mit Versandart DHL und Verkaufskanal Amazon kommissionieren.

2,34 Erweiterung der Packstation um „Alle Mengen bestätigen“ (verfügbar ab Februar 2019)

Die Maske „Warenausgang – Packstation“ wurde um einen neuen Button „Alle Mengen bestätigen“ neben dem „Bestätigen“-Button erweitert. Wird dieser genutzt, werden alle Mengen als gescannt markiert und der Buchungsvorgang für alle Aufträge angestoßen.

Ist die Funktion „Auftragsspezifisches Packen“ aktiviert und es werden keine Aufträge ausgewählt, so wird gepackt, als wäre die Option nicht aktiviert.

ACHTUNG: Sollten hierbei noch Belege gedruckt werden, so müssten diese nach wie vor manuell gescannt werden.

2,35 Erweiterung der Maske „Rückstandsauflösung füllen“ um Auswahl von Lagerorten (verfügbar ab Februar 2019)

Es gibt ab sofort eine Möglichkeit, beim Kommissionieren nur Aufträge auswählen zu können, die einen bestimmen Lagerort enthalten. Die Auswahl ist ähnlich der Lieferbedingungen, wie aktuell möglich.

Dazu gibt es neu einen Haken „Alle Lagerorte“. Dieser ist standardmäßig gesetzt und bildet so das jetztige Verhalten (automatische Auswahl aller Lagerorte) ab.
Wählt der Benutzer den Haken „Alle Lagerorte“ ab, erscheint eine Liste mit allen konfigurierten Lagerorten. Der Benutzer kann nun einen oder mehrere Lagerorte wählen. Beim Erstellen von Kommissionierungsaufträgen werden nun nur die Aufträge berücksichtigt, die alle der gewählten Lagerorte enthalten. Alle anderen Aufträge werden ignoriert (können aber selbstverständlich zu einem späteren Zeitpunkt ausgewählt werden).

Beispiel
Wird Lagerort A und B gewählt, und ein Auftrag enthält nur Positionen von Lagerort A, so wird dieser für die Kommissionierung übernommen.
Enthält der Auftrag Positionen von A und C, wird dieser ignoriert.

ACHTUNG
Auftragszeilen (Artikel) die keine Bestandsführung haben, werden direkt durchgeleitet, d.h. Aufträge ohne Lager werden kommissioniert.

2,36 Anpassung der Änderungs-Protokollierung beim Kommissionieren (verfügbar ab Februar 2019)

Die Ändernungs-Protokollierung beim Kommissionieren wurde angepasst. Künftig wird wenn in der Kommissionierung der Auftrag aus der Kommissionierung entfernt wird, folgender Eintrag angezeigt:

Datum Benutzer betroffener Datensatz Änderungsart betroffenes Feld alter Wert neuer Wert Objektschlüssel Objektgruppe
26.04.2018 12:17 wtitzler AU11732 Modified FK_ConsignmentOrderNumber KO11031 AU11732

Hierbei erkennt man über den leeren Objektschlüssel und dem Betroffenem Feld „FK_ConsignmentOrderNumber“, dass die Kommissionierungsnummer über die Packstation entfernt wurde.

Des Weiteren werden die Änderungsprotokolleinträge, die vorher der Packstation zugeordnet waren, nun dem VK-Auftrag zugeordnet.

2,37 Vorbestellungen bei Kommissionierung ausschließen (verfügbar ab Februar 2019)

Es gibt eine neue Möglichkeit zur Abwicklung der Aufträge mit Vorbestellungen. Momentan ist es der Fall, dass Vorbestellungen bei der Rückstandsauflösung als erstes berücksichtigt werden aufgrund des Auftragsdatums. Dadurch ist die Ware reserviert und es ist kein Lagerbestand vorhanden.

Die bisherige Globale Einstellung unter Lager & Logistik -> Kommissionierung -> „ALLE Aufträge bei der Mengen-Verteilung/Reservierung berücksichtigen (ComeFirst/ServeFirst)“ wurde zu „Aufträge unabhängig von „Ausliefern ab“ bei der Verteilung/Reservierung berücksichtigen (ComeFirst/ServeFirst)“ umbenannt.
Wird diese deaktiviert, so werden die „Ausliefern ab“-Daten berücksichtigt.

Des weiteren wurde eine neue Globale Einstellung „Aufträge unabhängig von „In Rückstandsauflösung einbeziehen (Zahlungsbedingung)“ bei der Verteilung/Reservierung berücksichtigen (ComeFirst/ServeFirst)“ unter Lager & Logistik -> Kommissionierung erstellt.
Wird diese deaktiviert, so werden nur die Zahlungsbedingungen berücksichtigt die „In Rückstandsauflösung einbeziehen“ aktiviert haben.

Durch die Anpassung ist es somit möglich, dass in der Kommissionierungserstellung die Vorbestellungen nicht die Bestände der „Scharfen Bestellungen“ blockieren.

2,38 Erweiterung der Lagermengenverteilung (Kommissionierungserstellung) (verfügbar ab Februar 2019)

Es wurde ein neuer Lagertyp „Wareneingangslager“ für die Lagerorte eingeführt.
Sobald ein Lagerort diesen Lagertyp hinterlegt hat, wird in der Verteilung der Lagerorte/-mengen bei der Kommissionierungserstellung, die Lagermenge der Läger mit „Wareneingangslager“ zuletzt verteilt, wenn es sich dabei um Artikel mit einer Paletteneinheit größer 1 handelt.
Dabei werden alle Läger erstmal wie bisher behandelt, jedoch das Wareneingangslager dabei ausgenommen. Gibt es dann noch Mengen zu verteilen, werden diese wenn möglich vom Wareneingang abgezogen, inkl. der Möglichkeit das dabei Splits entstehen.

ACHTUNG: Hierbei kann es vorkommen, dass evtl. eine Wareneingangspalette aufgerissen wird, wenn bereits alle anderen Paletten im Lager verbraucht/verteilt wurden.

3. Verkauf und Marketing

3,01. Neue ECommerce Schnittstelle: WooCommerce

Es wurde eine neue ECommerce-Schnittstelle für WooCommerce entwickelt. WooCommerce ist ein Plugin für das weitverbreitete Blog- und CMS System WordPress. Über WooCommerce lassen sich einfach kleinere Online-Shops aufsetzen. Die Schnittstelle zu v.Soft bietet Kunden- und Auftragsabgleich analog zu den bereits vorhandenen ECommerce-Schnittstellen an.

Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine bidirektionale Schnittstelle. Daten werden nur von Woocommerce in v.Soft abgeglichen. Da es keinen Artikelabgleich gibt, erfolgt die Zuordnung via SKU/EAN der Artikel. Ein Bestandsabgleich findet nicht statt. Es lassen sich keine einzelnen Zahlungs- und Versandbedingungen hinterlegen. Länder- und Währungszuordnung erfolgen über die ISO-Codes, die gepflegt sein müssen. Es werden keine Anreden übergeben.

3,02. Retourenannahme & -erstellung via Scan

Im Kommissionierungsportal wurde die Retourenannahme durch Scannen der Auftragsnummer (Auftragsnummer im Barcode) ermöglicht. Dazu wurde die Maske um zwei neue Optionsfelder („Retourenerstellung via geb. Auftragsnr.“ sowie „Retourenannahme via Retourennr.“) und eine neue Texteingabe für die geb. Auftragsnummer erweitert. Für die Bestimmung, welche Option genutzt wird, wurde eine neue Benutzereinstellung angelegt, die abspeichert, welche Option aktiv war und diese beim nächsten Start vorbelegt.

Ist eine Option aktiv, so wird die Textbox der anderen Option deaktiviert. Durch den Scan in der neuen Option wird eine Retoure neu erstellt und mit dem Status „Eingegangen“ abgelegt.

Weiter wird eine automatische E-Mail an die im Auftrag hinterlegte Adresse des Kunden versendet.

3,03. Erweiterung der Beleginfo in der Retoure um das Feld Auftragsnummer

Mit der Erweiterung der Beleginfo um das Feld Auftragsnummer in den Masken Retoure und geb. Retoure sowie in der Retourenübersichtssuche ist nun die Suche nach einer erfassten Retoure mit der Auftragsnummer möglich (auch via Scan).

3,04. Neues Globales Setting „Eingabe von Retoureninformationen via Scan aus Kommissionierungsportal“

Es wurde ein neues globales Setting -> Verkauf & Marketing -> Verkaufsbelege -> Retoure -> „Eingabe von Retoureninformationen via Scan aus Kommissionierungsportal“ eingebaut. Dieses zeigt beim ersten Öffnen der Retoure zur Bearbeitung ein Fenster mit Auswahlfeldern für Retourenart, – grund und -status (Pflichtfelder) an. Die Eingabe der Retoureninformationen ist via Scan möglich. Nach Eingabe der Retoureninformationen wird automatisch die Retourenprüfung mit allen Positionen aus dem Auftrag geöffnet (ausgenommen Artikel, die bei der Rückstandsauflösung nicht berücksichtigt werden wie Gutscheine/ Rabatte).

3,05. Erweiterung der Tabelle Retourenart um „In Gutschrift wandeln“

Die Tabelle der Retourenarten wurde um die Spalte „In Gutschrift wandeln“ erweitert, so dass das Ereignis durch die Buchung der Retoure (Auftrag oder Gutschrift) von der Retourenart abhängt. Die vorhandene globale Einstellung Automatisches Setzen von „In Gutschrift wandeln“ wurde gelöscht.

Die Vorbelegung einer Standardauswahl für Retourenart ist weiterhin möglich.

3,06. Neue Globale Einstellung“ Nicht gescannte Retourenpositionen nach der Prüfung entfernen“

Durch die neue globale Einstellung -> Verkauf & Marketing -> Verkaufsbelege -> Retoure -> „Nicht gescannte Retourenpositionen nach Prüfung entfernen“ werden die Positionen, die nicht gescannt wurden, nach der Retourenprüfung automatisch entfernt.

3,07. Vorbelegung „Sperrlager“ bei falschen/ defekten Artikeln in der Retourenbearbeitung

Wird ein auftragsfremder/ falscher Artikel gescannt, so wird der Lagerort analog der Wareneingangsprüfung mit Sperrlager vorbelegt und die Position farblich hervorgehoben (rot).

3,08. Neuer Button „Retourenannahme & Bearbeitung“ im Kommissionierungsportal

Analog zum Button „Retourenannahme“ und „Retourenbearbeitung“ wurde ein weiterer Button „Retourenannahme und Bearbeitung“ im Kommissionierungsprotal eingebaut, der die Prozesse „Retourenannahme“ und „Retourenbearbeitung“ miteinander verknüpft. Dieser Button hat den Zweck, dass der Bearbeiter die Retoure in einem Schritt sowohl anlegen, bearbeiten und direkt abschließen kann. Nach der Retourenanlage via Scan wird direkt im Anschluss die Maske zur Eingabe der Retoureninformationen geöffnet. Alle weiteren Schritte erfolgen analog dem normalen Prozess der Retourenbearbeitung.

3,09. Neue Globale Einstellung „Automatisches Buchen nach Retourenprüfung“

Die neue globale Einstellung -> Verkauf & Marketing -> Verkaufsbelege -> Retoure -> „Automatisches Buchen nach Retourenprüfung“ ermöglicht das sofortige Buchen der Retoure ohne das Zurückkehren in die Retourenmaske. Ist das Setting aktiviert, so gibt es die zwei Button „Buchen“ und „Retoure bearbeiten“ in der Maske „Retourenprüfung“ (ehemals „Retourenbearbeitung“). Enthält der Auftrag eine negative Position wie z.B. einen Rabatt oder Gutschein, ist das Buchen nicht möglich und es öffnet sich bei der Buchung/ Bestätigung der Retourenprüfung ein Hinweis, dass die Retoure einen Gutschein/ Rabatt enthält und diese Position geprüft werden muss. Daraufhin schließt sich die Retourenbearbeitung und es öffnet sich die Retourenmaske, in der die Positionen manuell bearbeiten werden können. Ob und wie der Gutschein-/Rabattwert auf die Positionen verteilt wird, ist kundenindividuell konfigurierbar?

Im Falle der automatischen Buchung der Retoure aus der Retourenprüfung heraus wird bei der mit „In Gutschrift wandeln“ vorbelegten Retourenart eine Gutschrift erzeugt, die ebenfalls automatisch gebucht wird. Es öffnet sich nur noch die Buchungsmaske der Gutschrift, die bestätigt werden muss. Soll die Gutschrift doch nicht gebucht werden, gibt es die Möglichkeit, mit „Abbrechen“ in die manuelle Bearbeitung der Gutschrift zu gelangen.

Ist eine Retourenart nicht mit „In Gutschrift wandeln“ vorbelegt, wird automatisch ein Auftrag mit dem in der Retoure gescannten Artikel als Minus-Position erzeugt. Enthält eine Rücksendung sowohl eine Retoure als auch einen Umtausch, wird zunächst die Gutschrift erzeugt. Nach Abschluss der Buchung der Gutschrift öffnet sich automatisch der Auftrag zur Bearbeitung.

3,10. Lagerorte in VK-Aufträgen aktualisieren

Durch einen neuen Button „Lagerorte/Plätze aktualisieren“ wird die Möglichkeit gegeben, die Standard-Lagerorte/-plätze jederzeit zu aktualisieren. Bei Betätigen des Buttons wird abgefragt, ob eine Aktualisierung des Lagerorts/-platzes aller Artikel im Auftrag gewünscht ist. Anschließend wird der aktuelle Auftrag gespeichert und alle Artikel und Stücklistenkomponenten geprüft und, falls notwendig, der aktuelle Lagerort/-platz aus den VK-Einstellung des Artikels hinterlegt. Die Anzeige des Buttons wird durch ein neues Recht „Lagerorte/Plätze aktualisieren“ gesteuert. Ist dieses Recht deaktiviert, wird der Button nicht angezeigt. Die Funktionalität wird durch eine Individualfreischaltung zur Verfügung gestellt. Bei Wunsch, diese zu nutzen, wenden Sie sich bitte an den Vepos Support.

3,11. Erweiterung des Track&Trace GLS-Exports im Auftrag

Die Ausgabe der GLS-Export Datei für Track&Trace wurde um die Ausgabe der Auftragsnummer mit der Spalte „Auftragsnr.“ erweitert. Diese wird nur beim Export aus einem Auftrag mit ausgegeben.

3,12. Etiketten-Druck bei der Kommissionierung

Im Artikel unter dem Reiter „Eigenschaften“ -> „Sondertypen“ gibt es nun die Einstellung „VK-Etikettendruck“. Diese Einstellung erlaubt den Druck von Artikel-Etiketten bei der Kommissionierung mit folgenden Informationen:

  • – Matchcode
  • – Artikelnummer als Strichcode
  • – Menge des Artikels (aus der Auftragszeile)
  • – Name 1
  • – Kommissionierungsnummer

Diese Einstellung kann z.B. bei unverpackten Artikeln, die beim Kommissionieren in eine Tüte gepackt werden, verwendet werden. Die Maße des Etiketts sind 17×54 mm im Hochformat.

3,13. Neue Schnittstelle „VK-Beleg-Export“

Es wurde eine VK-Schnittstelle für „VK-Belegs Export“ integriert, die nicht wie bisher nur für jeden Kunden einzeln nutzbar ist, sondern bei jeder Buchung, sofern aktiviert, Belege exportiert. Diese Schnittstelle ist unter Konfiguration -> Schnittstellen -> eBeleg -> „VK-Belegs Export“ wie folgt konfigurierbar:

  • – Hinterlegungsmöglichkeit von Ordnerpfaden für die Ablage von PDF-Belegen (Rechnungen und Gutschriften)
  • – Namensgenerierung für Belege: Zeichenfolge vor Beleg (jeweils für RE und GT getrennt pflegbar) + Belegnummer (wird automatisch generiert)
  • – Option zur Erstellung eines Ordners je Beleg. Belegbezeichnung wird für Ordnerbezeichnung ebenfalls verwendet.

Bedienung:

Nach einmaliger Konfiguration der Schnittstelle und Aktivierung wird bei jeder Rechnungs- oder Gutschriftbuchung der Beleg als PDF wie konfiguriert erzeugt und abgelegt.

Wenn Sie diese Schnittstelle nutzen möchten, wenden Sie sich bitte dafür an den Support für die Aktivierung.

3,14. Erzeugung einer Meldung aus Kundenmaske

Der bereits bestehende Button „Ticket“ in der Haupt-Kundenmaske wurde durch den Button „Meldung“ ausgetauscht. Nach Drücken des Buttons wird eine neue Meldung generiert und die Adressdaten aus dem Kunden übernommen.

3,15. Meldungen und geb. Meldungen in der Belegübersicht des Kunden anzeigen

In der Maske Belege, die man aus dem Kundenstamm aufrufen kann, wurde die Ansicht der Tickets und abgeschlossenen Tickets um die Ansicht der offenen Meldungen/ Einsätze und abgeschlossenen Meldungen/ Einsätze erweitert. Die Funktion der Ticketübersicht/ Übersicht der abgeschl. Tickets sowie der Neuerzeugung eines Tickets bleibt weiterhin bestehen.

3,16. Erweiterung der Retourenmaske

Die Retourenmaske (Retoure und geb. Retoure) wurde unter dem Reiter „Beleginfo“ um die Felder“Bestellung vom“ und „Bestellung“ erweitert. Sind diese Felder im Auftrag gefüllt, so werden diese sowohl in die Retoure, wenn diese aus einer geb. Rechnung erzeugt wird, als auch in die Gutschrift übernommen. Sind diese Felder nicht gefüllt, so wird weiterhin das Feld „Bestellung“ in der Gutschrift mit der „Internet-Referenz“ gefüllt.

3,17. Erweiterung der Lieferscheine um Track&Trace Button

Die Lieferscheinmaske wurde analog der Auftragsmaske um einen neuen Button „TrackTrace“ erweitert.

Wird dieser betätigt, so erfolgt eine Auswahlmöglichkeit des gewünschten Dienstleisters. Dieser wird mit der Track&Trace-Schnittstelle aus der hinterlegten Lieferbedingung des Lieferscheins belegt.

Nun kann man über den … Button die Konfiguration für die Schnittstelle öffnen und die gewünschte Anzahl der zu druckenden Labels angeben und die Auswahl bestätigen. Dadurch werden die Dateien wie bei einer normalen Lieferung ausgegeben und können vom Track&Trace-Tool des Anbieters eingelesen werden.

3,18. Erweiterung der VK-Gutschriftbelege

Die Standardbelege der VK-Gutschrift- und geb. VK-Gutschriftbelege wurden um den Andruck der Zahlungsbedingung erweitert.

3,19. Erweiterung der DPD-Schnittstellen-Konfiguration

Die Konfiguration der DPD-Schnittstelle wurde um die Angabe der Import-Spalten für den Reimport der Track&Trace-Nummer erweitert.

Die Importspalten sind aktuell mit „Paketnummer“ und „Referenznummer“ vorbelegt. Die Referenznummer bezieht sich hierbei auf die ausgegebene Lieferscheinnummer, die Paketnummer ist die Track&Trace-Nummer.

Die gewünschten Spalten zur Einlesung können nun selbst festgelegt werden.

3,20. Erweiterung der Maske „Neue Mahnung“ um die Auswahl von Zahlungsbedingungen

Die Maske Neue Mahnung wurde um eine neue Auswahl „Zahlungsbedingungen“ erweitert.

Dazu wurde analog der Zahlungsbedingungsauswahl in der Kommissionierungserstellung eine neue Option für die Auswahl bestimmter Zahlungsbedingungen erstellt.

Es gibt nun die Option „Alle Zahlungsbedingungen“, die standardmäßig vorbelegt ist. Ist die Option deaktiviert, so ist es dann möglich mittels einer Übersicht aller VK-Zahlungsbedingungen nur die gewünschten Zahlungsbedingungen zu wählen die für die Mahnungserstellung berücksichtigt werden sollen. Wird dann die Auswertung durchgeführt, werden nur Mahnungen für die gewählten Zahlungsbedingungen erstellt.

3,21. Erweiterung des Stapeldrucks

Die Masken „Stapeldruck für geb. Rechnungen“ und „Stapeldruck für geb. Gutschriften“ wurden um das Optionsfeld „Alle Länder“ erweitert. Ist der Haken nicht gesetzt, ist die Auswahl einzelner Länder möglich. Des Weiteren ist nun die Auswahl eines Buchungszeitraums mit einem „Von – Bis“-Datum möglich und der Fibu-Schlüssels ist jetzt optional auswählbar.

3,22. Drop-Shipping Aufträge ohne direkte Verbuchung der EK-Bestellung

Bei Drop-Shipping-Aufträgen ist nun möglich, die EK-Bestellung beim Lieferanten nicht direkt zu verbuchen. Dazu wurde im Lieferanten unter dem Reiter „Zusatz“ die Einstellung „Automatische Gutschrifterstellung“ eingebaut. Ist diese deaktiviert, wird aus einem Drop-Shipping-Auftrag eine Bestellung erzeugt und die Ware entsprechend bestellt, aber nicht verbucht und keine E-Mail an den Lieferanten mit Gutschriftsbeleg versendet.

3,23. Erweiterung der GLS-Schnittstelle

Die Auswahl der Produktarten für die GLS-Schnittstelle wurde um Direktretoure und Guarantee24Service erweitert.

3,24. Erweiterung der UPS-Schnittstelle

Zukünftig werden beim UPS Export die Zusatzfelder 1-5 bzw.1-10 sofern vorhanden, exportiert.

3,25. Kunde aus Archiv wird bei Rechnungskopie vorbelegt

Wenn eine Rechnung kopiert wird, dann wird die Kundennummer aus dem Archiv vorbelegt. Wenn alter und neuer Kunde gleich sind, werden die Daten des Kunden im Beleg nicht aktualisiert.

3,26. Paketnummernfeld im Lieferschein vergrößert

Im Lieferschein wurde das Feld Paketnummer von 50 auf 500 Zeichen erweitert, damit keine Inhalte abgeschnitten werden.

3,27. Kommissionierungsetikett

Die Druck-Maske des Auftrags und des geb. Auftrags wurde um die Auswahl eines Kommissionierungsetiketts erweitert. Dieses Etikett dient dazu, dass teilweise vorkommissionierte Aufträge markiert werden können.

Dieses Etikett enthält folgende Informationen: Kopflogo der Firma (analog Belegskopflogo), Auftragsnummer, Anzahl der Pakete, z.B. 1/3 bei drei Paketen (kann bereits im Auftrag unter dem Reiter „Lieferung“ eingetragen werden), Rechnungsadresse, Lieferadresse, Lieferdatum und Lieferbedingung.

3,28. eCommerce-Aufträge mit externer Zahlungsschnittstelle ohne Transaktions-/Referenznummern

Bei Aufträgen aus eCommerce-Abgleichen mit einer Zahlungsbedingung, die mit einer externen Zahlungsschnittstelle verknüpft sind, wird nun geprüft, ob auch tatsächlich eine Transaktionsnummer vorhanden ist.

Ist dies nicht der Fall, so wird kein Auftrag angelegt, sondern im Abgleichprotokoll ein Fehler für den jeweiligen Auftrag vermerkt. Der Benutzer kann jetzt die Zahlungsbedingungen umkonfigurieren oder den Auftrag im Shop anpassen.

3,29. Erweiterung der Fibu-Schlüssel für Differenzierung von B2C und B2B

Die Länderverwaltung wurde um die neue Spalte „Fibu-Schlüssel nur für Kunden mit USt-ID Nr.“ erweitert. Dadurch ist es nun möglich B2B- und B2C-Kunden bei der Umsatzsteuerberechnung zu unterscheiden. Für B2C-Kunden hinterlegt man, soweit man die Lieferschwellen in einem EU-Land nicht überschritten hat, den Fibu-Schlüssel „Inland“ und bei B2B-Kunden mit USt-ID den Fibu-Schlüssel „EU-Ausland“. Ist man durch die Überschreitung einer Lieferschwelle in einem EU-Land umsatzsteuerpflichtig, so wählt man bei B2C-Kunden den Fibu-Schlüssel „EU-Ausland USt-pflichtig“.

Entsprechend der Konfiguration der Länderverwaltung wird der Fibu-Schlüssel in Belegen und im Kunden gesetzt.

3,30. Erweiterung der Erstellung von Kommissionierungsaufträgen um Auswahl mehrerer Lieferbedingungen

Bis jetzt war es beim Erstellen von Kommissionierungsaufträgen nur möglich, eine Lieferbedingung (oder alle) auszuwählen. Nun haben wir die Maske zum Erstellen von Kommissionierungsaufträgen so erweitert, dass nicht nur eine Lieferbedingung, sondern auch mehrere ausgewählt werden können

3,31. Protokollierung von Fehlern bei der Erstellung von Kommissionierungsaufträgen

Die Erstellung der Kommissionierungsaufträge wird ab diesem Update Fehler protokollieren. Dabei wurden auswählbare Optionen wie Dropshipping, Ladengeschäft-Lager oder verschiedene Lieferbedingungen von der Protokollierung ausgeschlossen.

ACHTUNG:

– Ist der Fibu-Schlüssel MIT USt-ID nicht gepflegt, so wird automatisch „Inland“ ausgewiesen.

– Nur bei der Neuanlage von Kunden aus dem eCommerce wird geprüft, ob der Kunde eine USt-ID angegeben hat und dementsprechend der Fibu-Schlüssel gesetzt. Wird der Kunde in v.Soft manuell angelegt und die USt-ID eingetragen, so muss der Fibu-Schlüssel händisch entsprechend gesetzt werden.

3,32. v.Shop –  Erweiterung des Lagerabgleichs um Konfigurationsmöglichkeit einzelner Lagerorte

Die Schnittstellenkonfiguration des v.Shops wurde um eine Lagereinstellung erweitert. Über den Haken „Nur freigegebene Lagerorte bei Lagermengen- und Reservierungsberechnung berücksichtigen“ ist es ab sofort möglich, den Lagerabgleich so einzustellen, dass nicht mehr alle Lagerorte bei der Bestandsberechnung berücksichtigt werden, sondern nur noch die Lagerorte, die in der Lagerortskonfiguration einen Haken bei dem betreffenden Shop haben.

Ist der Haken nicht gesetzt (Standardeinstellung), funktioniert der Lagerabgleich wie bisher.

3,33. Erweiterung des Stapeldrucks

Der Stapeldruck für Auftragsbestätigungen, geb. Rechnungen und geb. Gutschriften wurde um einen PDF-Export erweitert, mit der Option, pro Kunde einen Ordner anzulegen, in dem die Datei gespeichert wird. Die exportierten Dateien erhalten wie bei jedem Export den Namen des jeweiligen Belegs.

3,34. Übersicht der Kommissionierungserstellungszeiten

Die neue globale Einstellung unter Grundkonfiguration > global > Lager & Logistik > Kommissionierung > Dokumentation der Kommissionierungserstellungszeiten ermöglicht die Dokumentation des zeitlichen Ablaufs einer Kommissionierungserstellung. Damit wird sowohl die Zeit für die einzelnen Prozesse als auch die Gesamterstellungszeit angezeigt.

3,35. Feld „Fremdrechnungsnummer“

Im Auftrag und im gebuchten Auftrag wurden unter dem Reiter eCommerce das Feld „Ext. Rechnungsnummer“ (= Auftragsnummer des Online-Shops) analog der geb. Rechnung und Gutschrift in „Fremdrechnungsnummer“ umbenannt.

3,36. Verkaufskanal-Verwaltung

Unter Verkauf & Marketing wurde eine Verkaufskanal-Verwaltung eingebaut. Diese wird mit bereits vorhandenen Verkaufskanälen vorbelegt und ermöglicht die Verwaltung neuer Verkaufskanäle, wie z.B. Telefonische Bestellungen. So kann beispielsweise zwischen Online-Bestellungen und telefonisch Bestellungen differenziert werden. Bei der Neuanlage-Maske von Belegen gibt es ein neues Auswahlfeld unter dem Vertriebsbereich, der die Auswahl aller angelegten Verkaufskanäle ermöglicht. Bitte beachten Sie, dass eine nachträgliche Änderung im Beleg unter Reiter eCommerce nicht mehr möglich ist. Als Standard wird v.Soft als Verkaufskanal-Verwaltung angelegt.

3,37. Erweiterung der eBeleg-Schnittstelle

Die eBeleg-Schnittstelle mit PDF wurde um die Mehrsprachenfähigkeit erweitert. Nun ist es möglich, in der Schnittstellen-Konfiguration unter Konfiguration -> Schnittstellen -> eBeleg -> eBeleg mit PDF die E-Mail-Vorlagen in verschiedenen Sprachen zu hinterlegen. Dazu wurde ein neuer Button „Sprachen“ jeweils sowohl hinter das Textfeld des Betreffs als auch hinter das E-Mail-Textfeld gesetzt. Durch Aufruf des Buttons ist es möglich, pro ausgewählter Sprache einen anderen Text zu hinterlegen. Ist für die aktuell hinterlegte Sprache des Belegs die Sprache nicht gepflegt, so wird der Text aus dem Standard übernommen.

3,38. Erweiterung der Easylog-Schnittstelle um Versandbestätigungs-E-Mail

Die Easylog-Schnittstelle wurde um eine Konfiguration des automatischen E-Mail-Versands erweitert.  Es wurde eine neue Konfiguration für die Pflege einer E-Mail-Vorlage mit Betreff und Text mit Platzhaltern eingebaut. Sofern die neue Option „Versandbestätigung“ und die Option E-Mail Export aktiviert sind, wird nach dem Einlesen der Sendungsnummer eine E-Mail mit dem entsprechend vorkonfiguriertem Text verschickt. Für die Sendungsnummer wurde der Platzhalter [Paketnummer] entwickelt. Die SMTP-Einstellungen zum Versenden der E-Mail werden aus den Einstellungen unter Konfiguration -> Global -> Allgemein -> SMTP genutzt.

3,39. Speed4Trade CONNECT-Schnittstelle Verkaufskanal-Verwaltung

In einem neuen Abschnitt in der Konfigurationsmaske können Speed4Trade CONNECT-Verkaufskanäle mit den v.Soft-Verkaufskanälen verknüpft werden. Weiter ist es nun möglich, für jeden Verkaufskanal einen eigenen Vorlagekunden zu konfigurieren.

Für weitere Informationen siehe „Konfiguration der v.Soft Speed4Trade CONNECT-Schnittstelle“.

3,40. Speed4Trade CONNECT-Schnittstelle Mehrlagerfähigkeit

Wir haben die Speed4Trade CONNECT-Schnittstelle so erweitert, dass der Lagerabgleich nun vollständig mehrlagerfähig ist. Bis jetzt konnte die Schnittstelle nur ein Lager (das Standard-Lager) in Speed4Trade CONNECT verwalten. Jetzt ist es möglich, einzelne oder mehrere v.Soft-Lagerorte einem anderen Lager in Speed4Trade CONNECT zuzuweisen. Außerdem ist es möglich, einzelne v.Soft-Lagerorte vom Lagerabgleich auszuschließen.

Die Mehrlagerfähigkeit ist komplett optional und kann auf Wunsch aktiviert werden – der bisherige Abgleich in ein Standardlager kann weiterverwendet werden.

Weiter ist es im Zusammenhang mit der Mehrlagerfähigkeit möglich, den bestellten Bestand eines Artikels an Speed4Trade CONNECT weiterzugeben.

Für weitere Informationen siehe „Konfiguration der v.Soft Speed4Trade CONNECT-Schnittstelle“

3,41. Neue eBeleg-Schnittstelle

Es wurde eine neue Dummy-Schnittstelle für eBelege entwickelt. Diese Schnittstelle bewirkt, dass bei Kunden, denen diese Schnittstelle hinterlegt ist, keine Rechnung über den automatischen eBeleg-Versand verschickt wird und dass auch keine Rechnung gedruckt wird. Diese Schnittstelle kann genutzt werden, um bspw. in der Speed4Trade CONNECT-Schnittstelle einzelne Verkaufskanäle vom eBeleg Versand und Rechnungsdruck auszuschließen.

3,42. Aktualisierung der Lagerinformation beim Kopieren eines Auftrags

Wird ein geb. Auftrag kopiert, so werden nun die aktuellen VK-Lagerplätze der kopierten Artikel gezogen. Des Weiteren wird geprüft, ob ein Artikel mittlerweile auf inaktiv gesetzt wurde. Ist dies der Fall, wird ein Hinweis ausgegeben und der Artikel wird nicht kopiert. Enthält ein Auftrag nur inaktive Artikel, so wird kein neuer Auftrag angelegt.

3,43. Rechnung holen in der Kasse

Beim Holen eines Auftrags oder einer Rechnung in der Kasse wurde die Schnellsuche deaktiviert, so dass zunächst immer die Belegübersicht geöffnet wird und der Beleg nicht direkt in einen Kassenvorgang gewandelt wird. Des Weiteren wird nun der Hinweis ausgegeben, dass der Beleg in einen Kassenvorgang gewandelt wird und aus der Belegübersicht gelöscht wird. Erst durch Bestätigung wird der Beleg gewandelt.

3,44. Teilrechnungen bei Teillieferungen

Es ist nun möglich, Teilrechnungen bei Teillieferungen in der Packstation zu deaktivieren. In der Zahlungsbedingungsverwaltung wurde die neue Spalte „Teilrechnungen in der Kommissionierung“ eingebaut. Diese wird standardmäßig aktiv ausgeliefert. Wird der Haken deaktiviert, erfolgt die Fakturierung erst, wenn alle Artikel aus dem Auftrag vollständig geliefert werden. Bitte beachten Sie, dass bei aktiver Einstellung „Fakturierungsmengen setzen“ (globale Konfiguration- > Verkauf & Marketing -> Verkaufsbelege -> Rückstandsauflösung/-Kommissionierung), die Fakturierungsmenge auch bei deaktivierten Teilrechnungen gesetzt wird. Ist die Einstellung nicht aktiv, so wird die Fakturierungsmenge bis zu vollständigen Fakturierung nicht geändert.

3,45. Mengenänderungen Paketartikel

Mengen bei Paketartikeln in Verkaufsbelegen können nur noch über die Paketartikelbearbeitungsmaske und nicht mehr in der Belegzeile geändert bzw. angepasst werden.

3,46. Kundenimport aus Speed4Trade Connect

Die Speed4Trade CONNECT Schnittstelle wurde um einen Kundenimport erweitert. Damit ist jetzt möglich, einen initialen Kundenimport durchzuführen. Dieser ruft entweder die geänderten Kunden der letzten 3 Tage ab oder alle Kunden in CONNECT. Den Kundenabgleich finden Sie unter Konfiguration ->  eCommerce-Schnittstellenkonfiguration unter dem Reiter Zugangsdaten -> Daten initialisieren.

3,47. Erweiterung der eBeleg-Schnittstelle um Lieferscheine

Die eBeleg Schnittstelle wurde um den E-Mail-Versand von Lieferscheinen erweitert. Es ist nun möglich, in der Schnittstelle auszuwählen, welche Belege per E-Mail versendet werden sollen. Zur Auswahl stehen gebuchte Rechnung, gebuchte Gutschrift und Lieferschein.

3,48. E-Mail-Benachrichtigung des Kursleiters bei Kursbuchung über Shop

Wird eine Teilnehmerbuchung über den v.Shop in v.Soft abgeglichen, so wird zukünftig der Kursleiter, sofern er eine E-Mail erhalten soll, informiert.

3,49. Standard-Belegbearbeiter in den ECommerce-Schnittstellen

In jeder eCommerce-Schnittstelle (Oxid, v.Shop, Speed4Trade) wurde ein neues Auswahlfeld eingefügt, in der der Standard-Bearbeiter ausgewählt werden kann. Ist ein Standard-Bearbeiter gewählt, wird dieser allen Belegen (= Aufträgen) hinterlegt, die durch den Abgleich erzeugt werden. Ist das nicht der Fall und es ist kein Standard-Bearbeiter gewählt, wird wie bisher der Mitarbeiter als Bearbeiter gesetzt, der den Abgleich durchführt.

3,50. Erweiterung der Oxid-Schnittstelle um Auftragsbezogenen Kundenabgleich

Der Auftragsabgleich des Oxidshops wurde so erweitert, dass für den Fall, dass kein passender Kunde in v.Soft gefunden wurde, ab sofort keine Fehlermeldung mehr ausgelöst wird. Stattdessen wird der betroffene Kunde einzeln neu aus dem ERP-Connector abgeholt und im Anschluss neu in v.Soft erstellt. So können ab sofort Meldungen „Der Kunde xy zur Bestellung yx konnte nicht gefunden werden“ vermieden werden.

3,51. Erweiterung der UPS-Schnittstelle um Import von Sendungsnummern

Ab sofort können die UPS-Trackingnummern in den Lieferschein importiert werden. Dazu gibt es eine neue Einstellung unter Konfiguration -> Schnittstellen -> Track&Trace -> UPS. Hier kann der Import aktiviert und ein Importordner festgelegt werden. Wenn die Auftragsrückmeldung beim automatischen Abgleich aktiv ist, wird zukünftig auch der UPS-Import durchgeführt, sofern dieser aktiv ist.

3,52. Erweiterung der UPS-Schnittstelle um eine Versandbestätigung per Email

Es gibt eine neue Einstellung unter Konfiguration -> Schnittstellen ->  Track&Trace -> UPS.  Ist die Option Versandbestätigung aktiviert, wird nach dem Import der Sendungsnummer eine E-Mail gemäß der hier definierten Vorlage an den Kunden versandt.

3,53. Erweiterung des Abgleichs für Komplett-/Teillieferung

Ab sofort wird die Auswahl aus dem Shop über Komplett- / Teillieferung übertragen. Der Abgleich wurde hierfür erweitert.

3,54. Sendungsverfolgung per Link für UPS

Ab sofort gibt es analog zur Easylog-Schnittstelle auch für UPS einen Sendungsverfolgungslink, den man konfigurieren kann, um dann per Direktsprung im Lieferschein diesen inkl. der Paketnummer aufrufen zu können.

Um den Direktsprung zu ermöglichen, wurde die UPS-Schnittstelle um ein neues Feld „Link zur Sendungsverfolgung“ erweitert. In diesem kann der Link zur Sendungsverfolgung hinterlegt werden.

Wird dann später der Direktsprungbutton aus dem Lieferschein oder Ticket ausgelöst, so wird anhand des hinterlegten Dienstleisters der Link und die hinterlegte Sendungsnummer zu einem Link zusammengebaut und direkt im Standardbrowser geöffnet.

3,55. Anpassung der Sendungsverfolgung per Link für DHL Easylog, DPD DELISprint und UPS

Ist für die gewählte Lieferbedingung keine Track&Trace-Schnittstelle hinterlegt, wird der Link zur Sendungsverfolgung nicht aufgerufen.

3,56. Anpassung der UPS Schnittstelle

Nach dem Einlesen der Importdatei wird die Datei nicht mehr gelöscht, sondern die Spaltennamen in der ersten Zeile wieder in die Datei zurückgeschrieben. Dadurch wird auch der korrekte UPS-Export sichergestellt.

3,57. Andruck der Vertragsbestandteile in der Wiederkehrenden Rechnung

Ab sofort gibt es in der Wiederkehrenden Rechnung die Möglichkeit, analog der Platzhalter für die Datumsangaben auch die Vertragsbestandteile des Vertrags der Zeile auszugeben.

Dazu werden folgende neue Platzhalter zur Verfügung gestellt.

  • [Vertragsnummer]
  • [Vertragsbestandteile-Andruck-Beginn]
  • [Vertragsbestandteile-Andruck-Ende]
  • [Vertragsbestandteil-Positionsnummer]
  • [Vertragsbestandteil-Beschreibung]
  • [Vertragsbestandteil-Gueltig von]
  • [Vertragsbestandteil-Gueltig bis]
  • [Vertragsbestandteil-Zusatzfeld1]
  • [Vertragsbestandteil-Zusatzfeld2]
  • [Vertragsbestandteil-Zusatzfeld3]
  • [Vertragsbestandteil-Zusatzfeld4]
  • [Vertragsbestandteil-Zusatzfeld5]
  • [Vertragsbestandteil-Vertragsbestandteil]

Die Ausgabe der Platzhalter für Vertragsbestandteile ist nur in der Beschreibung möglich, der Platzhalter für Vertragsnummer in Name1, Name2 und Beschreibung.

Der Andruck erfolgt nur, wenn im hinterlegten Vertrag der Rechnungszeile auch der Andruck für den Vertragsbestandteil aktiviert ist.

Des Weiteren wird die Ausgabe der Vertragsbestandteile über die Platzhalter [Vertragsbestandteile-Andruck-Beginn] und [Vertragsbestandteile-Andruck-Ende] gesteuert. Das heißt, die Platzhalter für die Vertragsbestandteile werden nur angedruckt, wenn die Platzhalter sich zwischen Beginn und Ende befinden.

Die Formatierung der Platzhalter in der Beschreibung der Rechnungszeile bleibt nach der Umwandlung bestehen.

3,58. Erweiterung der OPOS Liste um die Auswahl der Zahlungsbedingungen

Der Bericht Offene Posten unter Verkauf & Marketing -> Berichte -> Sonstiges ist um eine neue Auswahl Zahlungsbedingungen erweitert worden.

Dazu wurde analog der Zahlungsbedingungsauswahl in der Kommissionierungserstellung eine neue Option für die Auswahl bestimmter Zahlungsbedingungen erstellt.

Dort gibt es die Auswahl-Option „Alle Zahlungsbedingungen“, die standardmäßig vorbelegt ist.

Ist die Option deaktiviert, so ist es möglich, mittels einer Übersicht aller VK-Zahlungsbedingungen nur die gewünschten Zahlungsbedingungen zu wählen, die für die OPOS Liste ausgegeben werden sollen. Die Auswahl ist in dem Fall mit allen Zahlungsbedingungen vorbelegt.

Wird dann die Auswertung durchgeführt, werden nur die OPOS für die Belege mit den gewählten Zahlungsbedingungen ausgegeben.

3,59. Neue Track&Trace Schnittstelle DHL Geschäftskundenportal Versenden

Es wurde eine neue Track&Trace Schnittstelle für das DHL Geschäftskundenportal Versenden integriert. Diese ist nach einer kostenpflichtigen Aktivierung verfügbar.

In der v.Soft Schnittstelle sind folgende Kombinationen der Standardverfahren, Standardprodukte und Services möglich:

National

  Services DHL Paket DHL Paket Prio DHL Paket Taggleich
  Transportversicherung

x

x

x

  Nachnahme

x

x

x

  Versandbestätigung

x

x

x

  Sperrgut

x

  Wunschzeit 10:00 – 12:00

x

x

x

  Wunschzeit 12:00 – 14:00

x

x

x

  Wunschzeit 14:00 – 16:00

x

x

x

  Wunschzeit 16:00 – 18:00

x

x

x

  Wunschzeit 18:00 – 20:00

x

x

x

  Wunschzeit 19:00 – 21:00

x

x

x

  Wunschtag

x

x

x

  Ident-Check – Mindestens 16 Jahre

x

x

x

  Ident-Check – Mindestens 18 Jahre

x

x

x

  Persönliche Übergabe

x

x

x

  Alterssichtprüfung – Mindestens 16 Jahre

x

x

x

  Alterssichtprüfung – Mindestens 18 Jahre

x

x

x

  Keine Nachbarschaftszustellung

x

x

x

  Wunschort

x

x

x

  Wunschnachbar

x

x

x

 DHL Retoure

x

x

x

  GoGreen

x

x

x

International

  Services DHL Paket International DHL Europaket DHL Paket Connect
  Rückschein

x

  Premium

x

x

  Sendungsart

x

x

  – Dokumente

x

x

  – Geschenk

x

x

  – Warenmuster

x

x

  – Warenrücksendung

x

x

  – Sonstiges

x

x

  Transportversicherung

x

x

  Nachnahme

x

  Versandbestätigung

x

x

  Sperrgut

x

  GoGreen

x

x

Für das DHL Paket International ist gibt es zusätzlich die Standardvorausverfügung:

  • sofortige Rücksendung an den Absender
  • Rücksendung an den Absender nach Ablauf der Frist
  • Preisgabe (entgeltfrei) des Pakets durch den Absender

Genereller Funktionsumfang:

  • Automatische Übergabe der Versanddaten
  • Automatischer Paketscheindruck
  • Versandbestätigung per E-Mail
  • Sendungsverfolgung per Link
  • Individueller Import: Spalten können selbst festgelegt werden
  • Nutzung von Zusatzfeldern zur individuellen Übergabe von weiteren Informationen wie z.B. Wunschnachbar
  • Reimport der Paketnummer zur Nachverfolgung

Achtung!Eine Löschung der Schnittstelle aus der Konfiguration wird nicht unterstützt. Die Schnittstelle kann nur deaktiviert werden.

3,60. Retourenbuchung für Gutschrift automatisieren

Ab sofort gibt es eine neue Globale Konfiguration „Kom.-portal nach Gutschriftsbuchung öffnen“ unter Verkauf & Marketing -> Verkaufsbelege -> Retoure.

Diese Option ist standardmäßig deaktiviert.

Ist diese Option aktiviert, so wird nach dem Buchen der Gutschrift, automatisch die Gutschriftsmaske und anschließend die Retourenmaske geschlossen. Die Schließung findet nur automatisch statt, wenn auch die Gutschrift automatisch verbucht werden soll.

Anschließend kann die nächste Retoure erfasst oder bearbeitet werden.

3,61. Erweiterung der VK-Gutschriftszeilen um einen neuen Haken „als Defektteil ausbuchen“

Die VK-Gutschriftszeilen wurden um einen neuen Haken „als Defektteil ausbuchen“ erweitert.

Zusätzlich wird diese Spalte nur angezeigt, wenn ein neues Recht „Defektteile ausbuchen“ unter VK-Gutschrift aktiviert ist.

Des Weiteren wird die Zeile die „Als Defektteil ausbuchen“ aktiviert wurde, rot markiert.

Ist das Recht nicht gegeben, so wird die Spalte ausgegraut angezeigt.

Achtung! Das bedeutet, erfasst einer die VK-Gutschrift mit dem Recht und setzt den Haken und ein anderer Mitarbeiter ohne das Recht, bucht die Gutschrift durch, wird auch das Defektteil ausgebucht. Wird dann die Zeile wie konfiguriert ausgebucht, so wird für die VK-Gutschrift der Defekte Artikel mittels Lieferschein eingebucht und anschließend wie eine Differenzbuchung mit dem Buchungstext „Defektteil ausgebucht (geb. Gutschriftsnummer)“ ausgebucht. Es wurde auch die Maske der geb. VK-Gutschrift um die Spalte „Als Defektteil ausbuchen“ erweitert und auch hier die Zeile bei Aktivierung rot markiert.

3,62. Erweiterung der VK-Gutschriftsbuchung um „Ursprungsbeleg ausgleichen“

Die VK-Gutschrifts Buchen Maske, wurde um eine neue Option „Ursprungsbeleg ausgleichen“ erweitert.

Wird die Gutschrift gebucht und die Option ist gesetzt, so wird der zugehörige Rechnungsbeleg herausgesucht und die Posten der VK-Gutschrift und der VK-Rechnung miteinander ausgeziffert.

3,63. Neue Konfiguration für „Steuerberechnungsgrundlage“

Es gibt in v.Soft jetzt zwei Möglichkeiten, um Preise bzw. Umsatzsteuer zu berechnen: das Einzelpreis- und das Gesamtpreisverfahren.

Das Einzelpreisverfahren (für B2C geeignet)

Hier wird zuerst der Bruttopreis aus dem Nettopreis errechnet und anschließend beide Preise mit der Menge multipliziert.
Die Differenz zwischen Nettobetrag und Bruttobetrag ergibt die ausgewiesene Umsatzsteuer.

Ist die Option „auf Einzelpreisbasis“ aktiviert, so erfolgt die Berechnung wie bisher.

-> Nettopreis x (1 + MWST-Satz) (hier wird gerundet) x Menge= Bruttobetrag
=> Bruttobetrag / Menge = Bruttopreis
Bruttobetrag – Nettobetrag = Umsatzsteuer

Das Gesamtpreisverfahren (für B2B geeignet)

Das Gesamtpreisverfahren eignet sich für Unternehmen mit Geschäftskunden, bei dem überwiegend Nettopreis angezeigt werden.
Beim Gesamtpreisverfahren wird zuerst aus dem Nettopreis der Nettobetrag (Nettopreis x Menge – Rabatt) berechnet.
Erst dann wird aus dem Nettobetrag der Bruttobetrag und anschließend der Bruttopreis errechnet.

Dadurch werden Rundungsdifferenzen bei der UST- Berechnung (vor allem in Verbindung mit hohen Mengen) reduziert.

Ist die Option „auf Gesamtbetragsbasis“ gesetzt, so wird folgende Berechnungsgrundlage angewendet:

-> Nettopreis x Menge = Nettobetrag (hier wird gerundet)=> /(1 + MWST-Satz) = Bruttobetrag
=> Bruttobetrag / Menge = Bruttopreis
Bruttobetrag – Nettobetrag = Umsatzsteuer

Das heißt, die Preisberechnung wird nicht über den Nettopreis, den Betrag errechnen und dann den Bruttobetrag, sondern anhand des Bruttobetrags den Nettopreis.

Dazu wurde eine neue Konfig „Steuerberechnungsgrundlage“ mit den Optionen „auf Einzelpreisbasis“ und „auf Gesamtbetragsbasis“ unter Verkauf & Marketing -> Verkaufsbelege -> Preisermittlung erstellt.

Ist die Option „auf Einzelpreisbasis“ aktiviert, so wird wie bisher berechnet.

-> Nettopreis x Menge = Nettobetrag => *(1 + MWST-Satz) = Bruttobetrag => Bruttobetrag / Menge = Bruttopreis

Ist die „auf Gesamtbetragsbasis“ gesetzt, so wird folgende Berechnungsgrundlage angewendet

-> Bruttopreis x Menge = Bruttobetrag => /(1 + MWST-Satz) = Nettobetrag => Nettobetrag / Menge = Nettopreis

3,64 Neue Konfigurationsmöglichkeiten „Adresszuweisung“ für die Übernahme von Adressen in Aufträge (verfügbar ab Februar 2019)

Wir haben eine neue völlig neue Konfigurationsmöglichkeit für die Übernahme von Rechnungs- und Lieferadressen in v.Soft Aufträge geschaffen. Bisher ergaben sich bei der Übernahme von Adressen vor allem zwei Probleme:
a) Die Adressen in CONNECT besitzen mehr Felder als die Adressen v.Soft. Mehrere Felder müssen deswegen zu einem zusammengefasst werden.
b) Bei Packstations-Adressen müssen Felder anders gefüllt werden als bei normalen Lieferadressen
Diese Probleme lösen wir durch die neue Konfiguration „Adresszuweisung“. Hier kann der Benutzer völlig frei konfigurieren, in welches v.Soft Feld die einzelnen Felder von CONNECT übertragen werden sollen. Weiter kann der Benutzer einstellen, mit welchen Trennzeichen die einzelnen Felder getrennt werden. Die Konfiguration ist außerdem so einstellbar, dass zwischen normalen Lieferadressen und Lieferadressen an eine Packstation unterschieden werden kann.

3,65 Erweiterung der Connect-Schnittstellen-Konfiguration um die Verwaltung von Fulfillment-Centern (verfügbar ab Februar 2019)

Damit festgestellt werden kann, von wo aus die Waren von Amazon via FBA-Auftrag versendet wurde, wurde eine Verwaltung der Fulfillment-Centern integriert. Dort können zukünftig Fulfillment-Center-Ids eingetragen und um notwendige Informationen erweitert werden.

Die Connect-Schnittstelle wurde um ein pflegbares Tabellensteuerelement „Fulfillment-Center“ mit folgenden Spalten bzw. Zuweisungen erweitert:
– Fulfillment-Center-Id (diese wird den FBA-Aufträgen mitgegeben und müssen hier vorher manuell gepflegt werden) (Pflichtfeld)
– Auswahlfeld „Land“ indem das Center liegt. (Pflichtfeld)
– PLZ (freiwillig)
– Ort (freiwillig)

3,66 Erweiterung der Connect-Schnittstellen-Konfiguration um die Verwaltung der Schwellengrenzen (verfügbar ab Februar 2019)

Je FBA-Quellland (Land in dem ein Amazon-Fulfillment-Center liegt) muss je Zielland entschieden werden, ob eine Lieferschwelle überschritten wurde. Diesbezüglich wurde die Konfiguration entsprechend um eine „Umsatzsteuer-FBA“-Konfiguration erweitert. Es wur ein neues Tabellensteuerelement „FBA-Umsatzsteuerkonfiguration“ integriert, welche folgende Spalten enthält:
– FBA-Fulfillmentcenter-Land (Länderauswahl) (Pflichtfeld)
– Versand nach (Länderauswahl) (Pflichtfeld)
– Fibu-Schlüssel (Endverbrauchener) (Pflichtfeld)
– Fibu-Schlüssel nur für Kunden mit UST-IdNr (Pflichtfeld)
– Lieferschwelle überschritten (ja/nein) (Pflichtfeld)

Wird eine Kombination von Quell- und Zielland als „Lieferschwelle überschritten“ markiert, so wird das Zielland als „UST-pflichtiges Land“ im Auftrag eingetragen. Ist die Lieferschwelle nicht überschritten, so wird das Quelland als „UST-pflichtiges Land“ im Auftrag eingetragen.

3,67 Lagerort/Platz-spezifische Bestandsprüfung beim eCommerce-Abgleich (verfügbar ab Februar 2019)

Beim eCommerce-Abgleich zwischen v.Soft und dem Oxid-Shop, sowie v.Soft und S4T Connect wird die lagerort- und lagerplatzspezifische Bestandsprüfung aktiviert, so dass bereits bei der Auftragsanlage der tatsächliche Lagerort hinterlegt wird und nicht der Standard-Lagerort des Artikels.

Durch die Aktivierung der Lagerort/Platz-spezifischen Bestandsprüfung pro Schnittstelle, wird bei der Anlage des Auftrags der Lagerort mit dem entsprechenden Lagerplatz hinterlegt werden, auf dem der Artikel nach der Priorisierung der Lagerorte tatsächlich liegt. Es soll dadurch nicht mehr der Standard-Lagerort im Auftrag hinterlegt werden.

Die Bestandsprüfung ist pro Shop konfigurierbar. Das Setting heißt „Bestandsprüfung bei Auftragsanlage“ dieses ist standardmäßig deaktiviert/nur v.Shop hat es aktiviert.
Ist diese Einstellung für die jeweilige Schnittstelle aktiviert, so wird die Bestandsprüfung durchgeführt.

Die „lagerort- und lagerplatzspezifische Bestandsprüfung“ wird über die Globalen Einstellungen gesteuert
-> Verkauf & Marketing -> Verkaufsbelege -> Bestandsprüfung -> „Lagerplatz/Lagerort-spezifische Lagermengenprüfung“

Wird ein Auftrag angelegt so wird die Bestandsprüfung nur durchgeführt, wenn der Haken gesetzt ist.
Ob die Prüfung Lagerplatz spezifisch erfolgt, hängt von der oben genannten Globalen Einstellung ab.

3,68 Erweiterung des Auftragsimports um Name1 und Name2 für die Auftragsposition (verfügbar ab Februar 2019)

Es wurde der Auftragsimport unter Verkauf & Marketing -> Einrichten, um die Auswahl der Felder Name1 und Name2 der Auftragspositionen erweitert.
Dadurch ist es möglich den Namen1 und Namen2 der Auftragsposition zu setzen. Ist für Name1 und Name2 keine Auswahl hinterlegt, so wird wie bisher der Name1 und Name2 aus den Artikelstammdaten übernommen.

ACHTUNG

Wird die Zeile nicht importiert weil die Artikelnummer nicht im System ist, so wird statt einer Artikelzeile, eine Textzeile angelegt.
In dieser ist im Name1 die falsche Artikelnummer hinterlegt. Wird zusätzlich auch der Name1 importiert beim falschen Artikel, so wird die Artikelnummer mit dem Eintrag aus Name1 (Importliste) gemeinsam mit dem Trennzeichen „/“ in den Name1 geschrieben.

3,69 Erweiterung der Connect-Schnittstelle um Abholung und Hinterlegung der Fulfillment-Center-ID (verfügbar ab Februar 2019)

Bei der Abholung von FBA-Aufträgen von Connect ist es erforderlich, das die umsatzsteuerliche Behandlung entsprechend der Konfiguration erfolgt.

Die Connect-Schnittstelle wurde um die Abholung der Fulfillment-Center-Id erweitert. Diese Id wird im Auftrag (und entsprechend der zukünftigen Rechnung und ggf. Gutschrift – lebend und archiviert) hinterlegt und angezeigt.
Weiter dürfen FBA-Aufträge nur noch abgeholt werden, wenn eine solche Fulfillment-Center-Id bei Connect hinterlegt ist.

Bei der Erstellung von FBA-Aufträgen über die Schnittstelle muss zukünftig über die FBA-Fulfillmentcenter-Id das Versenderland bestimmt werden. Das Zielland wird über die Lieferadresse (wenn keine abweichende Lieferadresse vorhanden, dann das Rechungsadressen-Land) ermittelt. Über diese beiden Länder und die Prüfung, ob dem Kunden bzw. dem Auftrag eine UST-Id hinterlegt wurde, wird der Fibu-Schlüssel und das steuerpflichtige Land anhand der Konfiguration dem Auftrag hinterlegt.
Die Berechnung, Rechnungstellung und Verbuchung erfolgt dann entsprechend.

Wird kein Versenderland via der gepflegten Fulfillment-Center-Ids gefunden, so wird der Auftrag als Service-Auftrag mit einer entsprechenden Warnung (im Protokoll und im Auftrag) abgelegt, jedoch NICHT verbucht. Die Verbuchung muss dann manuell mit entsprechender Anpassung der Besteuerungsgrundlagen erfolgen.
Wird nur ein Versenderland jedoch keine Ziellandkonfiguration gefunden, so wird der Auftrag mit dem Fibu-Schlüssel „Steuerpflichtiges Ausland“ und dem Versenderland als steuerpflichten UST-Land verbucht.

Damit soll eine einfache Konfiguration (nur Lieferschwellenüberschreitungen) ermöglicht werden. Hierzu ist jedoch in der Länderverwaltung das Quellland vollständig zu pflegen (Umsatzsteuersatz bei ausländischer Steuerplflicht und länderspezifische Steuernr.). Fehlen diese Informationen so wird in keinem Fall der Auftrag verbucht, sondern mit Hinweis und Warnung als Service-Auftrag abgelegt!

Die gesamte PAN-EU-Behandlung kann via Haken in der Konfiguration im Reiter Allgemein aktiviert/deaktiviert werden. Bei Deaktivierung wird die Verbuchung wie bisher durchgeführt.

3,70 Übernahme des Lagerortes in Auftragszeilen (verfügbar ab Februar 2019)

Nach der Lagerort/-platz-spezifischen Bestandsprüfung kann der entsprechende Lagerort in die Zeilen-Zusatzfelder der Auftragszeilen übernommen und auf der Auftragsbestätigung angedruckt werden.

Der Auftrag hat fünf zur Verfügung stehende Zeilen-Zusatzfelder je Auftragszeile. In diese kann der Lagerort und Lagerplatz übernommen werden, der bei der Auftragsanlage hinterlegt wird.
Ändert sich später der Lagerort/-platz, so wird dieser in den Zeilen-Zusatzfeldern nicht aktualisiert, da explizit gewünscht ist, den ursprünglichen Lagerort/-platz zu hinterlegen. Des Weiteren wird dieser ursprüngliche Lagerort/-platz auf der Auftragsbestätigung je Auftragszeile angedruckt.

Die Angabe, ob der Shop diese Information beim Abgleich im Auftrag hinterlegen soll, ist pro eCommerce-Schnittstelle (v.Shop, CONNECT, Oxid) in der jeweiligen Schnittstelle konfigurierbar.
Das Feld heißt „Lagerzuweisung dokumentieren“.
Dort kann dann auch eingestellt werden, in welches Zusatzfeld der Lagerort bzw. Platz hinterlegt werden soll.

ACHTUNG
Um die Infornmationen andrucken zu können, muss der Beleg angepasst werden. In den Standardbelegen werden die Zusatzfelder NICHT angedruckt.
Zur Konfiguration des Belegs müssen die Zusatzfelder für die Lagerinfo fixiert werden.
Für den Lagerort wird von dem Zusatzfeld1 ausgegangen, für den Lagerplatz wird von dem Zusatzfeld2 ausgegangen.

3,71 Konfiguration Adresszuweisung für den Oxid-Shop (verfügbar ab Februar 2019)

Wir haben eine neue völlig neue Konfigurationsmöglichkeit für die Übernahme von Rechnungs- und Lieferadressen in v.Soft Aufträge geschaffen. Bisher ergaben sich bei der Übernahme von Adressen vor allem zwei Probleme:
a) Die Adressen in OXID besitzen mehr Felder als die Adressen v.Soft. Mehrere Felder müssen deswegen zu einem zusammengefasst werden.
b) Bei Packstations-Adressen müssen Felder anders gefüllt werden als bei normalen Lieferadressen
Diese Probleme lösen wir durch die neue Konfiguration „Adresszuweisung“. Hier kann der Benutzer völlig frei konfigurieren, in welches v.Soft Feld die einzelnen Felder von OXID übertragen werden sollen. Weiter kann der Benutzer einstellen, mit welchen Trennzeichen die einzelnen Felder getrennt werden. Die Konfiguration ist außerdem so einstellbar, dass zwischen normalen Lieferadressen und Lieferadressen an eine Packstation unterschieden werden kann.


Zu v.Soft Zwischenupdate 2.41 – Teil 2

 

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